Hommage an die erwachte Frau

Weißt du noch, damals, vor vielen, vielen Lebenszeiten? Wer warst du?
So viel Zeit ist seither verflossen, die Erinnerung wurde ausgelöscht.
Wie oft wurdest du seither klein gemacht, erniedrigt, aufs Übelste missbraucht? Hast du noch eine Vorstellung, wie es war, als man noch ehrfurchtsvoll zu dir aufschaute? Einzig du warst es, die Leben gebar, sowas kannst nur du.

Wie könntest du dich auch erinnern, ein tiefer Nebel des Vergessens hat dich ummantelt. Der Männerherrschaft ist es mit dem Einsatz all ihren Mitteln gelungen, diese Zeit aus dem Gedächtnis zu löschen. Er hat es aus dir herausgeprügelt, dir die Seele aus dem Leib gevögelt, alle deine heiligen Symbole auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
DELETE. So sieht es aus. Heute. Schau dich um. Wir leben in einer Männerwelt. Deine Welt, die war einmal. Vielleicht. Ein Märchen.

Kannst du dir vorstellen, dass dies die Männer aus Angst taten? Gerade weil es ihnen bewusst war, wie viel stärker und mächtiger du im Grunde bist, mussten sie dich klein machen, verleugnen, entwürdigen, vergewaltigen. Nur damit Du nicht auf dumme Gedanken kamst, machten sie dich dumm und mundtot. Denn in dem Moment, in dem sich die Frau wieder ihrer wahren Stärke bewusstwird, und diese auch anwendet, ist das Spiel aus. Wohin dann mit all diesen schmutzigen Männerfantasien? Fertig mit den Privilegien weniger alten, weißen Krawattenträgern, die seither die Verschwörung mit ihrem Blut weitervererben, und die in hinterhältigster Manier den Status Quo bewahren.

Und sie haben immer noch Angst. Vor dir, vor deinem Erwachen. Nichts fürchten sie mehr. Sie haben so viel Schuld auch sich geladen, die abscheulichsten, perversesten Verbrechen begangen, da reicht ein Fegefeuer nicht mehr aus. Nicht mal das Ewige. Das befürchten sie. Davor haben sie Angst. Und dass sie ihr Ansehen verlieren. Ihre Macht, all den weltlichen Reichtum, den sie so hemmungslos zusammengerafft haben.  Darum versuchen sie, dich in ständiger Angst und Abhängigkeit zu halten. Daher sind sie gezwungen, dieses Spiel weiterzumachen, in ständiger Angst, entdeckt zu werden, und dass ihre Taten ans Licht kommen. Doch das werden sie. ALLE.

Warum hast DU das überhaupt zugelassen? Mit deinem Bewusstsein. Mit dem Geheimnis, wie man Leben schafft? Einzeln gesegnet von der Großen Göttin? Kann es sein, dass du dies aus Liebe zuließest? Gabst du dich hin, um dem Mann die Gelegenheit geben, sich zu entfalten, zu wachsen, und um irgendwann, in ferner Zukunft, geläutert zu dir aufzusteigen? Und sieh: Nebst all dem Elenden, was der männliche Geist noch so hervorgebracht hat. Er hat sich in die Lüfte erhoben! Erkundete die unendlichen Weiten des Alls, fand Gott, verwarf ihn wieder, und sein unerschöpflicher Einfallsreichtum und Forschergeist, brachte eine Technik hervor, welche, klug eingesetzt, die Welt um ein vielfaches lebenswerter macht. Doch zu welchem Preis? Leben schaffen, das kann ER nicht. Dafür aber zerstören. Krieg. Das ist sein Ding. Hier ist er der Experte.

Gute Frau. Siehst du die Zeichen denn nicht? Denkst du, es ist Zufall, dass sich eine ganze Generation von Harry Potter verzaubern ließ? Der Nebel von Avalon lichtet sich. Siehst du nicht, wie überall der alte Zauber wieder hervortritt? Spürst du nicht, wie die Welt nach Magie dürstet, nach Sinn, nach Echtheit und Heilung? Weißt du nicht mehr, wer du bist? Du wundervolle, ach so magische, lebensspendende Gesandtin der Mondgöttin? Morgan le Fay, Lilith, Eva. Hörst du noch die Stimmen der Liebenden? Die Werke der Dichter und Sänger, die dich immer in ihrem Herzen bewahrten? NIE haben sie dich vergessen. Weißt du warum? Weil du doch so wundervoll bist. Du bist Liebe. Magische Liebe.

Kannst du mir verzeihen? Ich spreche hier als Mann. Ist es dir möglich, dem Mann zu verzeihen? Verzeihst du mir? Das ist nämlich die Voraussetzung. So kann sie zurückkehren, die Erinnerung, so kann sie Einzug halten, die Magie der Liebe, der tiefe Zauber, der dir innewohnt.

Und das ist jetzt ganz, ganz, wichtig: Wenn du bereit bist zum Verzeihen, dann tu es, doch verzeihe niemals, niemals, die Tat. Hörst du? Was mit dir geschah, das ist nicht richtig, was den Kindern, den Tieren, all den Mitgeschöpfen heute noch angetan wird, das lässt sich nicht entschuldigen. Dies zu verzeihen, legitimiert die Tat. Diese Taten verstoßen gegen die heiligsten Gesetze des Himmels. Und schaffen einen unendlichen Kreislauf von Schuld und Vergeltung. Verzeihe also niemals die Tat. So nicht.

Wenn du an einen deiner Peiniger denkst, erinnere dich, dass auch er einst als unschuldiges Kind geboren wurde. Selbst ein Adolf Hitler wurde aus dem Schoss einer Frau geboren. Kannst du dir vorstellen, was alles passierte, bis die männliche Seele so verrohte, wie ihn diese ganze Schlachterei versehrte, so dass es in geradezu drängte, diesen inneren Schmerz an dir auszulassen? Das schaffte jeweils einen Moment der Erleichterung, ein kurzer, süchtig machender Kick, welcher ihm kurzzeitig ein Gefühl der Macht und Stärke verschaffte. Kannst du also in deinem Peiniger das Kind erkennen, unschuldig und rein, wie du, geboren? Diesem Teil solltest du verzeihen, dem Urmännlichen. Umarme ihn, weine mit ihm, da ist so viel Schmerz, der nach Heilung lechzt. Und dann lass diesen gehen. Das dient niemandem mehr.  Und dann reiche mir die Hand. Ich liege dir zu Füssen. Erhebe mich zu dir hinauf, ich bin dieses  alte Spiel unsäglich leid.

Glaubst du, Mann und Frau könnten auch anders zusammen Leben? Trotz all der Gegensätze? Diese sollten wir zelebrieren, denn das ist gut so.  Gleichmacherei beraubt uns der Anziehung.  Nur die Polarität gewährt uns diese riesige Bandbreite an möglichen Erfahrungen. Wir haben die Wahl. Können wir liebevoll, mit tiefer Wertschätzung und Anerkennung füreinander da sein? Eine echte Partnerschaft führen? Einander ergänzen, beflügeln, und können wir gemeinsam eine Zukunft schaffen, die für unsere Kinder ein Versprechen ist?

Auf was wartest du? Jetzt oder nie. Gerade hier, wo das Imperium den allerletzten Trumpf ausspielt. Liebe ist die Antwort. Liebe ist der Ursprung,
und Liebe ist der Himmel in dir. Die Revolution der Herzen passiert in dir, es ist ein innerer Prozess. Es geht um DEIN Bewusstsein. Das macht den Unterschied. Unterwirf dich nicht mehr ihrer Angst. Das ist nicht deine.
Erwachte Frau, wo steckst Du? Ich erwarte dich.

Morgendliche Erkenntnis-Etappe auf meinem Heilungsweg

Heute, noch früh am Morgen, nehme ich sie wieder einmal besonders deutlich wahr, die Spannung im Außen, die Spannung in mir. Diese gefühlte Spannung mitten in der Ruhe vor einem womöglich großen Sturm, der meine/unsere bisherige Welt umbruchartig aus den Angeln zu heben in der Lage sein mag.

Seit Monaten nehme ich beim Blick von hier oben aus dem Bergigen die Atmosphäre unten im Tal bei den Häusern und Dörfern wie unter einer Dunstglocke liegend wahr. Verhalten, wie kurz vor dem Stillstand, gedämpft, verlangsamt, entschleunigt, vereinzelt, minimiert, huschend, reduziert. Selbst das sonntägliche Glockengeläut wirkt ein wenig verloren.

Möglicherweise ist es das Geschenk der besonderen Zeit in diesen Monaten seit März 2020, dass wir– nachdem die Bewegung im Außen großteils auf ein lebensnotwendiges Minimum herunterverordnet wird – leichter als jemals zuvor unsere Aufmerksamkeit nach innen, in uns selbst wenden können, um in allen von uns bisher übergangenen Nischen, Tiefen und Unebenheiten die Altlasten dieser inneren Räume einem heilenden Prozess zu zuführen. Eine Gelegenheit also, die ergriffen werden möchte, um uns als Ausgleich ein Gefühl von neu kreierter, klarer und reiner innerer Ordnung zu eröffnen, nachdem wir bereit gewesen sind, durchaus Unangenehmes zu durchfühlen und zu transformieren.

Ich zumindest kann mich nicht erinnern, mich ähnlich langanhaltend und intensiv solch innerer Arbeit gewidmet zu haben. Und dabei fühlt es sich an manchen Tagen so an, dass sich umso mehr zu Erledigendes auftut, je mehr ich hinschaue.

Ich bin gern für mich, mehr noch, es sehnt mich regelmäßig danach, allein zu sein, Zeit nur für mich zu verbringen. Einfach mit mir zu sein, dabei die Gedanken des Verstandes zur Ruhe kommen zu lassen, genieße ich. Meinen Impulsen frei folgend kann ich so in den Zauber des Moments eintauchen. Wenn ich von Stille umgeben bin, kann ich nach innen lauschen und die Stimme meiner Seele klarer wahrnehmen.

Kostbar, solche Zeiten für mich, in denen ich mich neu in meiner Mitte ausrichte, in denen ich bewusst in Verbindung gehe mit meiner mir innewohnenden Kraft, mich innerlich neu aufrichte, genüsslich und tief durchatme – ein und aus, Pause, ein und aus, Pause – und das sich angenehm ausbreitende Gefühl gelassener Ruhe, eines tiefen Friedens in mir wahrnehme.

Dankbar bin ich für solche Momente, von Herzen dankbar, und wie ganz natürlich gebe ich all meinen Überschuss dieser sich so zeigenden Energie weiter ans Kollektiv als mein Beitrag für das Feld wohltuender und stärkender Frequenzen.

„Abgelegen, abgeschirmt, isoliert, zurückgezogen, vereinzelt, allein, einsam, versteckt, für sich, außerhalb, entfernt“ wird die Lage unseres Hauses jenseits des Baches, hinter dem Wäldchen, umgeben von hügeligen Wiesen und Weiden beschrieben.

Die Lage des Grundstücks war es gewesen, die uns damals beim Kauf besonders angezogen hatte. In erster Linie intuitiv ist unsere Entscheidung dafür zustande gekommen. Das fühle ich heute noch klarer als damals vor eineinhalb Jahren.

So sehr ich das Leben in dieser Abgeschiedenheit schätze, so sehr steht es gleichzeitig dafür, dass ich damit einem mir seit früher Kindheit erworbenen Muster folge. Dem Muster des Rückzugs als Überlebensstrategie. Aus dem wieder und wieder erlebten schmerzhaften Gefühl heraus, nicht dazu zu passen, zu gehören, zu viel, zu laut, zu anstrengend, zu anders zu sein.

Eine liebe Weggefährtin fasste ihre Erfahrungen rückblickend zusammen in der Formulierung „das Leben hat mich lange und gut vorbereitet auf meinen heutigen Platz und meine heutige Aufgabe“.

Ihre Erkenntnis, ich erinnere mich deutlich an diesen Moment im vergangenen Sommer, warf für mich ein ganz neues Licht auf die Qualität meiner Überlebensstrategie.

Die Weisheit meiner inneren Stimme hat mich hierher an diesen Platz, zu dieser Zeit geführt. Alles ist gut, genau so, das Leben hat mich wohl vorbereitet auf dieses oft gefühlte Einsiedlerdasein zu zweit.

Seit sich diese Erkenntnis in mein Bewusstsein verankert hat, komme ich mehr und mehr mit der Stärke in Verbindung, die in meinem Muster verbogen liegt.
Das Gefühlte „allein auf verlorenem Posten“, nicht richtig zu sein, gegen den Strom zu schwimmen wandelt sich zunehmend ins Annehmen, mich dem Weg hinzugeben, der sich mir zeigt und die kommenden Schritte im Vertrauen in mich und in die Anbindung an die göttliche Quelle in mir zu gehen. Auch, wenn es ein eher einsamer Pfad ist, an manchen Stellen schmal und zugewachsen, ich liebe seine Schönheit. Es ist mein Weg. Genau diese Erfahrung hat sich meine Seele ausgesucht.

Alles ist in mir und immer bereit, wieder entdeckt zu werden.

Ich spüre die Erleichterung darüber, die sich beim Schreiben zeigt, wie sich ein mich einhüllender transparent grauer Schleier hebt, und freies Atmen ermöglicht.

Offenbarungen der Seele

Ganzheitliche Gesundheit

Im Lichte meines Bewusstseins und im Schein meiner Aufmerksamkeit, wurde mir immer mehr und mehr bewusst, wie ich lebe, was ich denke, was ich fühle, wie und was ich spreche. Gefangen im selbstgeflochtenen Netz aus Worten, Gedanken, Gefühlen und mehr oder weniger unbewussten Reaktionen und Handlungsweisen führte mich das Leben auf den Weg der Selbstreflexion.

Nach und nach wollten unterschiedlichste Themenbereiche von mir betrachtet und unter die Lupe genommen werden. So stellte sich mir eines Tages auch die Frage was mir mein Körper wohl mit dem ständigen Schmerz im Solarplexus Bereich mitzuteilen versuchte. Von der Schulmedizin als physisch gesund eingestuft, befand ich mich kurz davor mit einem experimentellen Behandlungsplan mit Psychopharmaka die Schmerzen zum Schweigen zu bringen.

Da dies für mich den allerletzten Ausweg darstellte, tauchte ich ein, in das riesige Feld der alternativen für mich inzwischen komplementären Heilmethoden.

Mein Schmerz hat mich bekannt gemacht mit Bioresonanz, mit geistigem heilen, mit Familienaufstellungen, mit Geomantie, mit reinem Wasser, mit Quantenheilung, mit Reiki und mit vielem mehr. Ich bin meinem Schmerz sehr dankbar, dass er so hartnäckig war und mir selbst bin ich dankbar, dass ich am Ball blieb und es immer weiter versuchte die Wurzel des Übels zu finden.

Die Wunderheilung ließ auf sich warten, jahrelang, und so begann ich mich regelrecht selbst im Geiste in meine Einzelbestandteile zu zerlegen. Ich wollte wissen, wie der Körper funktioniert, wollte wissen, wie der Geist funktioniert und wie das alles zusammenspielt. Je mehr ich begann mich mit mir selbst zu beschäftigen umso schwächer wurde der alte Schmerz.

Fasziniert von dem Wunderwesen Mensch begann ich eine Reihe von Ausbildungen zu machen, die mich eintauchen ließen in die Anatomie und die Funktionsweisen des Körpers und in geistige Gesetze und Denkweisen. Ich wurde zu einer Suchenden. Ich suchte die Antworten auf Fragen, die, je weiter ich in die Materie eintauchte, sich vermehrten wie die Fliegen.

Immer wieder stellte und stellt mich mein Körper mit seinen unterschiedlichsten Befindlichkeiten vor die Tatsache, dass es da wohl immer noch Bereiche gibt, wo ich es bislang wohlwissend vermieden habe, hinzuschauen.

Jeder dunkle Fleck möchte von mir mit dem Schein meines Bewusstseins beleuchtet werden. Die ursprüngliche Suche nach Antworten und Lösungen ist zu einer Entdeckungsreise geworden. Eine Reise in der mein Körper der treue Begleiter ist und der mich immer wieder vor neue, mehr oder weniger schmerzhafte körperliche oder psychische Herausforderungen stellt. Immer dann, wenn ich glaube im Besitz einer vollkommenen Gesundheit und im Wohlbefinden zu sein, belehrt mich die Dualität, eines Besseren.

Gesundheit und Krankheit sind die polaren Enden ein und derselben Fahnenstange. Es war die Stimme der Natur, vermutlich meiner wahren inneren Natur, die eines Tages ganz laut wurde, so laut, dass ich sie hören konnte. Sie stellte mir die Frage, wie lange ich dieses Spiel noch spielen möchte?

„Ich fragte welches Spiel?“  „Na, das Spiel von Gesundheit und Krankheit, von Vergessenheit und Bewusstwerdung. Scheinbar spielst du es sehr gerne, denn du beginnst immer wieder von vorne und es fasziniert dich. Immer wieder erarbeitest du dir den Zustand von reinem Wohlbefinden und ein schlechter Traum reicht oft schon aus, um in das Gegenteil zu kippen.

Ich merke, wie du um die Beständigkeit kämpfst, um dir diesen hart erarbeiteten Zustand möglichst lange aufrecht zu erhalten. Du befolgst Regeln und Vorschriften, nimmst bewusst gesunde Stoffe zu dir und vermeidest wiederum ungesunde Nahrung und du weißt ganz genau, was für deine Gesundheit gut ist und tust alles für sie. Im Gegenzug hoffst du auf ihre beständige Anwesenheit, nein du glaubst sie durch dein Verhalten kontrollieren und beeinflussen zu können.“

„Ja, aber das kann ich doch auch“, kam es aus mir herausgeschossen wie aus einer Pistole. „Ich kann doch mit meinem eigenverantwortlichem und bewussten Verhalten meinen Gesundheitszustand beeinflussen“. Ich war sowas von überzeugt von der Sinnhaftigkeit meiner Bemühungen, dass ich die Stimme der Natur fortan erfolglos versuchte zu überhören.

Es war eine ziemlich anstrengende Zeit mich um meine Gesundheit zu kümmern (schreckliches Wort), denn ich war mir im Klaren darüber, dass am Ende der Fahnenstange die Krankheit saß und ich ordentlich zu kämpfen hatte sie in Schach zu halten. Die Krankheit, sie war vielerorts präsent und täglich machte sie durch Berichte in Medien, durch das Sensationsgetratsche und auch durch die leidgeplagten Menschen, die in meine Praxis kamen auf sich aufmerksam.

Die Stimme der Natur in mir, vielleicht war es ja auch meine Seele, begann erneut alles zu hinterfragen, vielleicht weil sie es einfach satt hatte dieses Spiel zu spielen das kein Spiel mehr war, sondern sich im Laufe der Zeit zu einem Kampf ums Überleben entwickelt hatte.

Es war der Zeitpunkt, als ich alles in Frage stellte und als einzige Quelle der befreienden und erfüllenden Antwort meine Seele, meine wahre Natur erkannte.

Ihre einfache Antwort auf all meine offenen Fragen war kurz, klar und deutlich: LEBE

Mit dieser Antwort konnte ich vorerst wenig anfangen. Ich lebte doch. Na ja zugegeben, es war mehr die Sehnsucht nach dem Leben, die mich bislang angetrieben hatte.

Bingo!!! Sollte sich wahres Leben ganz anders gestalten als das was ich bisher unter Lebendigkeit angenommen hatte? Ich bat die Natur, die hinter allen Dingen steht und die eins ist mit meiner Seele um das Verständnis und um den Zugang in eine Welt, in der es reicht zu leben und einfach zu sein.

Die Seele erzählt vom einfachen gesund Sein

So folgte ich mit wachem Geist und offenem Herzen den Ausführungen meiner inneren Natur, die mir von einer Welt erzählt, die mir auf das Innigste vertraut und doch manchmal noch meilenweit entfernt scheint.

Als erstes machte mir meine Seele klar, dass es ein unmögliches Unterfangen ist in eine Scheinwelt, die auf Dualität und Konflikt basiert dauerhafte Gesundheit zu kreieren.

Damit war ich schon das erste Mal überfordert und ich brauchte Wochen oder sogar Monate. um damit etwas anfangen zu können.

Sollte das heißen, dass ich mich bemühen kann, so viel ich will, um dann doch festzustellen, dass es erstens anders kommt und zweitens als ich denke? Sollte die Krankheit ihre Berechtigung haben und wenn ja wozu all der Schmerz?

Ich begann langsam zu akzeptieren, dass es da eine Instanz, einen Bewusstseinszustand, eine andere Dimension gab, die absolut konfliktfrei mit Krankheit umging. Das war jetzt interessant. Ja, das fühlte sich richtig gut an und irgendetwas in mir wurde plötzlich ganz weit und frei.

Dieser Zustand breitete sich in mir aus und ich konnte es mehr und mehr wahrnehmen, wie es sich anfühlte in einem Körper zu sein der befreit war von Widerstand, den Krankheit und Schmerz bislang in mir auslösten.

„Hat dieser Zustand, in dem ich mich da befinde, etwas damit zu tun, dass sich die auf Konflikten basierende Dimension, in die ich bislang eingebunden war, beginnt von mir zu lösen?“ fragte ich mich sofort.

„Ja das hat es“, bekam ich sofort zur Antwort. „Sobald, deine wahre Natur im Begriff ist sich zu zeigen, deine Seele, also ich, immer mehr an Präsenz gewinnt, verabschiedet sich der Konflikt mehr und mehr. Die Dualität, der eine Getriebenheit und eine scheinbare zeitliche Abfolge zugrunde liegt, weicht der Polarität die sich als freies weites, statisches und vor allem harmonisches Feld zeigt.

Hier kann ich als Seele lebendig sein und eins sein mit all dem was mir die Sehnsucht in der dualen Scheinwelt zuflüstert. Ich darf gesund sein und mich wohl fühlen und bin befreit von dem dualen Machtkampf, der sofort den Schmerz und die Krankheit in Aktion ruft, wenn du dich darüber freust, dass es dir gut geht.

Die Polarität befindet sich im Feld des Friedens und ist frei von der Beurteilung und der Bewertung des dualen Machtkampfes. Alles darf sein und aus diesem statischen, ruhigen Feld der Möglichkeiten kreiere ich mir mein Leben.“

Um das irgendwie zu verdauen, brauchte mein Verstand erst mal eine Pause zum Reflektieren.

Also der Film, der da momentan vor meinen Augen abläuft und den ich mein Leben nenne, verblasst zunehmend, wenn ich der Seele mehr Aufmerksamkeit schenke und sie sich dabei in dem unendlichen Feld an Möglichkeiten zu wahrer Lebendigkeit entfaltet? Ahh…. Jetzt verstehe ich die Antwort meiner Seele, die kurz, klar und deutlich war und ist: LEBE

Leben aus der Seele bedeutet aus dem Feld heraus zu leben, in dem bereits alles als Möglichkeit vorhanden ist. Frei vom krampfhaften Bestreben etwas zu erschaffen, schöpft sie aus dem Vollen und lebt einfach.

Seit diesem intensiven Austausch mit meiner Seele frage ich mich immer wieder, ob ich mich mit meiner Absicht in der dualen Scheinwelt befinde, die versucht etwas zu kreieren oder ob ich aus meiner Seele heraus einfach lebe.

Meine Ehrerbietung an Kurt Tepperwein

Wenn ich mich mit Kurt Tepperwein verbinde, fühle ich GELB und eine pures Wohlbefinden, so eine Leichtigkeit umgibt mich.

Seine Präsenz streifte mein Leben in einem Moment, als alles in mir JA dazu sagte, fortan mein Leben mit der Seele zu gehen.

Zog ich ihn mit dieser Wahrnehmung als Lehrer mit all meiner Willenskraft an? Waren alle Sender in mir auf Empfang gestellt, damit ich ihn hören, sehen und annehmen konnte?

Zum ersten mal lauschte ich einem Interview , worin er über das höhere Selbst gesprochen hatte. Ich saß zuhause am Bildschirm und ich erinnere mich weder an die Frage noch an seine Antwort, aber es war so eine hohe Schwingung in diesem Feld, dem ich beiwohnen konnte, dass ich völlig beflügelt davon, die ganze Welt umarmen wollte.

Ich hatte zum ersten mal jemanden darüber reden gehört. Jede meiner Zellen bestätigte die Wahrheit dieser Wort. ICH BIN dieses höhere SELBST, ich bin göttliches Bewusstsein. Er schenkte mir in diesem Moment einen fühlbaren Dreiklang von der Quelle über Herz und Verstand. Nicht der Mensch kehrt ein in eine Seele, sondern die Seele verbindet sich mit dem Körper. Hier erklärte mir ein Meister in einer völligen Selbstverständlichkeit Zusammenhänge, wofür meine Sprache noch nicht gereift , noch nicht geübt war. Erinnerung breitete sich in mir aus.

In der folgenden Zeit war es Tepperwein, der bei mir den Groschen fallen ließ, was das Thema Resonanzgesetz angeht. Wie viele Stunden ich seine Videos schaute, weiß ich nicht mehr, aber ich höre noch immer den Klang seiner Worte, seine lebenden Worte hallen nach. Es ist als tönt er immer wieder: „Halte diese Schwingung hoch, bleibe in der Dankbarkeit und Verbundenheit mit deiner Vision.»

Noch Jahre später hängen bei mir Merkzettel am Schreibtisch mit seinen Empfehlungen für lebendige Wörter wie:.. sicher, fähig, liebenswürdig, glücklich, leicht, gegenwärtig, beachtlich…Ich kann nur mutmaßen, dass er für sehr viele Menschen zum Hochhalte-Botschafter von wahren, schönen und guten Gedanken, Worten und Taten geworden ist.

Ich bin der tiefen Überzeugung, dass wir im Leben immer wieder Verabredungen auf unbestimmte Zeit haben. Ich meine Verabredungen mit Lehrern, die wir oftmals gar nicht als solche wahrnehmen. Meist realisieren wir erst im Rückblick , dass sie uns ihren Reichtum mit auf den Weg gegeben haben. Mit Tepperwein hatte ich für einige Jahre eine Verabredung und sie prägte mich. In einem Interview zu meinem Kongress Schöpfer Bewusst Sein durfte ich seine Aufmerksamkeit im Gespräch erfahren. Einfach ein Erlebnis der besonderen Art.

Am Rande möchte ich bemerken, dass man einen Meister auch daran erkennen kann, wie er Termine vereinbart, sie einhält und ob es nach dem Aufzeichnen noch eine spürbare menschliche Begegnung gibt. Meine schönste Erfahrung mit ihm war, dass er sich bei mir bedankt hat , als hätte ich ihm ein Geschenk mit dem Gespräch gemacht. Und ich spürte seine Ehrlichkeit.

Neuerlich hörte ich ihn in einem Dialog zum Thema Coronamaßnahmen sagen: Warum tust du dir das an? Er erinnerte die Menschen auf seine Weise daran, dass wir uns nicht in das Spiel einvernehmen lassen müssen. Er plädiert darauf, dass wir als höheres Selbst immer die Wahl haben und völlig gelassen, die Matrix aus uns herausgelöst, entspannt unseres Weges gehen dürfen, wohlwissend dass es uns in Wirklichkeit in keiner Weise (be)treffen muss.

Ich staune über die Unermüdlichkeit bis ins hohe Alter einen Auftrag als Seele so prall auszufüllen und verbeuge mich innerlich vor dieser Seele.

Ursula Warga, Kongressveranstalterin Schöpferbewusstsein

www.ursulawarga.de

Offenbarungen der Seele

Worte aus der Seele als Wegbegleiter auf meinem Heilungsweg

Ich finde sehr leicht Kontakte, und immer wieder stelle ich fest, dass es da einen Punkt gibt, der sich wie eine Schwelle anfühlt. Da ist Stopp. Die Kommunikation bleibt auf einer Ebene stecken, die mich oft frustriert.

Das passiert vorwiegend oder fast immer in der direkten Kommunikation.

Das Gefühl, welches dabei entsteht, nagt oft in mir, so als ob es sich den Weg in eine erfüllende und befreiende zwischenmenschliche Kommunikation freikämpfen wollte.

Schmerzhaft fühlt sich das an. Immer wieder bleibt da diese unterschwellige Wahrnehmung einer Energie, die ihren Weg zum Ausdruck vergeblich sucht.

Schreiben ist anders. Da entstehen zwischendurch immer wieder kreative Pausen, in denen ich mich erfüllen lasse von der wohltuenden Energie, die aus mir heraus entsteht. Sie leitet mich dazu an Worte zu finden, die ihrer Energiequalität entsprechen. Wie durch einen offenen Kanal bin ich mit meiner Seele verbunden. Da gibt es nur uns zwei. Die Stimme meiner Seele und mich.

Es ist die Stimme meiner Seele, die mich immer wieder dazu animiert, mich auszuweiten, mich auszudehnen, über mich selbst hinauszuwachsen und mich zu öffnen für den Austausch mit den Menschen.

Sie erzählt mir von der Lebendigkeit, die nur im Miteinander von Menschenseelen entsteht. Und sie lässt mich wissen, dass sie den Kontakt zum Herzen eines jeden Menschen herstellen kann.

„Die Seelen der Menschen sind vernetzt und sie tauschen sich permanent aus. Sie kennen sich in und auswendig. Da liegt alles offen. Sie sind im freien Austausch ihrer Wahrnehmungen.“ sagt sie.

Ja, da hat sie recht. Das fühle ich als Wahrheit in mir.

Welch wunderbares Gefühl, sich da jetzt in mir ausbreitet. Ja, im Innersten bin ich mit allen Menschen in Liebe verbunden. Eine buntes und fröhliches „miteinander sein“, fühle ich da in meinem Herzensraum.

Schreiben ist für mich ein wunderbarer Weg, um genau das zum Ausdruck zu bringen, was ich da in mir in meiner Seele wahrnehme. Es entstehen Texte, die aus der Seele geschrieben sind. Beseelte Worte bringen als vertonte Klangkörper, nicht nur meinen Körper in eine heilsame Schwingung, sondern erreichen mit ihrer heilsamen Frequenz auch alles rund um mich.

Ich beobachte, wie Worte und Texte, die aus der Seele kommen, auf mich wirken. Sie formen in mir nach und nach beseelte Worte, die zur Sprache kommen wollen. In der direkten Kommunikation und in Gesprächen mit Menschen, merke ich ganz stark die Barrieren die noch vorhanden sind und einen freien stimmigen Austausch auf Herzensebene verhindern.

Das hat mich im wahrsten Sinne des Wortes oft krank gemacht. Meine Worte fühlten sich an wie Ruderboote auf dem stillen Wasser eines Sees, die verzweifelt versuchen an Land zu kommen, um den Menschen von der Schönheit des Sees zu erzählen und dabei wilde Wellen verursachten.

Ich fühle eine neue Art der Kommunikation entstehen, die sich sehr langsam ihren Weg in meinen zwischenmenschlichen Austausch bahnt.

In einem Prozess, der sich jetzt schon über Jahre hinzieht, merke ich, wie Worte, die aus dem Herzen kommen mehr und mehr Raum in meinem Sprachverhalten einnehmen.

Gespräche fühlen sich ganz anders an als noch vor einigen Jahren. Sie haben eine Qualität, und eine Tiefe erreicht, die es ermöglichen die Verbundenheit der Seelen im Gespräch zu fühlen.

Wenn ich diese Verbindung in einem Gespräch wahrnehme, ist das wahrhaft ein Geschenk. Es ist ein freies Fließen von Energien, die durch Worte, durch Mimik und Gestik etwas absolut Neues aus dem Augenblick heraus entstehen lassen.

Seelen sind im Austausch schöpferisch, weil sie den Geist beleben, der in Form unzähliger Ideen und Gedanken darauf wartet in Erscheinung treten zu können.

Ein Austausch auf Seelenebene ist erfüllend, frei fließend und schöpferisch.

Der Heilungsweg der Menschheit und der Erde führt mitunter in die Tiefe der Seelenkommunikation. Im kreativen Miteinander der Seelen entsteht aus dem geistigen Schöpfungsfeld eine neue Realität.

Hier ist die Kommunikation ein lebendiger Austausch von Menschenseelen, die sich ihre Welt, aus dem Herzen heraus jeden Tag neu und bewusst erschaffen.

Worte aus der Seele sind Medizin. Ob geschrieben, gelesen, gedacht, gesprochen oder gehört. Sie erreichen jede Zelle des Körpers und berühren jede Form von Materie.

Sie bringen alles in eine angenehme und wohltuende Schwingung. Sie kommen aus der Mitte.

Die Seelensprache erschafft aus den Herzen der Menschen heraus eine heile Welt.

Wenn ich schreibe……



 
 
 

Wenn ich schreibe, dann ich bleibe,
vor mir, vor meinem inneren Sein mich liebevoll verneige.
Nicht mehr schweige, aus mir gehe heraus, mich mitteile,
mich und mein Sein, zeige.
Aus meinem inneren, ins außen ich es bringe,
mich auf die Melodie meines Herzens einschwinge.
Leise Töne geben den Takt an, erst zaghaft sie erklingen,
fordernd, dann heraus fordernd sie in mir klingen.
Sie bringen zum Nachdenken,
in das eigene sein einzulenken.
Dringen mal sacht, mal tief hinein, fordern auch auf schaue hin,
wo liegt darin Sinn.
Berühren, verführen.
Wachrütteln,
dein inneres liebevoll schütteln.
So sie tief in deinem inneren,
dich erinnern,
welche Schätze sind auch in dir verinnert.
Solange sie wurden, unterbunden nicht gelebt, vergessen,
aber doch immer du hast sie besessen.
Welch tiefe und alt vergrabenen Schätze,
die du wieder für dich darfst entdecken und lernst zu wertschätzen.
Wenn du dann erkennst, dass dir dieses wurde, schon seit Anbeginn der Zeit geschenkt,
innerlich es dich auch oft hat gelenkt.
Zu deinem besonderen Lebensweg, zu „Dir“,
ins „Hier“.
Damit du wurdest auch bewusst zu dir geführt,
tief in deinem inneren berührt.
Damit liebevoll kehrt die Erinnerung in dir zurück, Stück für Stück.
Du erkennst, du erwachst, es war schon so lange mit deiner Seele abgemacht,
für diese besondere Zeit hier gedacht.
Das du und ich zu dieser besonderen Zeit sind hier,
ich erfahre und Teile jetzt diese Zeilen, für das wir in mir.
Was aus jedem einzelnen möchte werden geboren,
für diese besonderen Zeiten, du wurdest, hier mit deinem Sein auserkoren.
Klar deine Aufgabe in dir Trägst,
jetzt ist die Zeit das du zu dir stehst,
deines besonderen Weges gehst.
Ein tiefer Dank deine Seele dir dies gerade sang.
Schon immer du wusstest, schreibe,
damit bleibe, Hinterbleibe,
für die Gemeinschaft, für hier, teile.
Viele andere, es möge auch ereilen, Zeit nicht mehr zu schweigen,
zu unterstützen, der neuen Weltenreigen.

Die Geschichtenerzählerin

Und da saßen sie auf einer dicken Wolke am äußersten
Ende des Himmels.
Der liebe Gott und die kleine Ella. Ella war ein
Engel und in ihrer Funktion Schutzengel. Sie hatte im
Laufe der Zeit schon so viele Menschen beschützt, vor
Unglück und Unheil, was ihr alle die Jahre sehr viel
Freude bereitet hat.
Doch nun, da sie so mit dem lieben Gott auf die Erde
herabsah, überfiel sie diese Sehnsucht, die Sehnsucht
nach dem Leben. Diese Sehnsucht, all die
wunderschönen Erfahrungen am eigenen Leibe zu
erfahren. Natürlich wusste sie auch, dass es genauso
schmerzliche Erfahrungen geben würde.

Nichts desto trotz, sie wollte es, sie wollte es unbedingt und
flehte Gott regelrecht an.
„Lass es mich doch bitte einmal erfahren. Bitte,
Bitte.“ Sie blickte ihn hoffnungsvoll an.
„Vergiss nicht liebe Ella,“ erwiderte Gott „das
Mensch-Sein ist nicht immer einfach. Sie haben mit
vielen Hindernissen und Problemen, wie sie es nennen
zu tun. Schließlich wissen sie nicht, dass sie sich
das alles hier schon so ausgesucht haben. Genauso
vergessen sie, dass ich sie unendlich liebe und immer
an ihrer Seite bin. Du, liebe Ella weißt um meine
Liebe, aber als Menschenkind, wirst du dich
vielleicht nicht mehr daran erinnern. Dieses bereitet
den Menschen den meisten Schmerz, wenn sie denken sie
sind abgeschnitten von meiner Liebe.“

„Das vergesse ich bestimmt niemals lieber Gott.“
Erwiderte sie entsetzt.
„Nun gut,“ sprach er, „dein Wille geschehe.“
Es war an einem warmen Herbsttag im Oktober, als die
kleine Ella, die zweitgeborene ihrer Familie, das
Licht der Welt erblickte.

Wegweiser der Neuen Zeit

Ihr werdet neue Menschen,
so wird auch die Spiritualität eine neue sein.

Sie wird euch in eine andere Dimensionsstufe führen, andere Erfahrungs- und Erkenntnisebenen öffnen sich.

Ihr werdet Räume betreten, die ihr euch jetzt noch nicht so richtig vorstellen könnt.                                          
Nichts wird mehr so sein, wie es aus Gewohnheit war.

Es ist ein bisschen wie sterben, transformieren und neu geboren werden.

Ihr streift die alten Hüllen ab. Hüllen, die euch und der Erde nicht mehr dienlich sind.

Verliert euch nicht in der Suche nach Antworten!

Spürt, nehmt wahr.

Nehmt ihr das Leben wahr? Was ist wahr in eurem Leben?

Ihr selbst seid die Antwort und die Wahrheit.

Ihr wendet euch wieder Mir zu.

Ihr habt den Mut und das Vertrauen wieder gefunden.

Die Wunde ist tief.
Doch die Zeit ist reif, diese Wunde zu heilen, heilen zu lassen. Ihr seid gesegnet und unendlich geliebt.

So geschieht es mit den Menschen, jedem nach seiner Art und Entscheidung.

Die Reise hat bereits begonnen.

Fühlt euch umarmt.

Diese Botschaft kam vor einigen Tagen zu mir. Sie berührte mich zutiefst in meinem Herzen.

Ihre Wirkung begann, sich zu entfalten.

Einige Tage später, als ich im Rahmen eines Kurses mit dem Titel „Happy Home“ eine Übung machte, erlebte ich folgendes: Ich nahm wahr, wie sich in einem Zimmer meiner Wohnung die Wände, die ich mit meinen Händen berührte und ich dabei meine Liebe in diese Wände fließen ließ, in einen wunder-vollen Wald verwandelten. Ein Wald voller wunderbarer großer und kleiner Bäume, Moos, Farne und viele Wildpflanzen wuchsen, das Licht blitzte durch die Bäume hindurch, Vogelstimmen ertönten, das Rascheln der Blätter im Wind war zu hören und der frische Duft des Waldbodens zu riechen. Die Luft war klar und rein und warm. Freiheit. Lebendigkeit. Lebensfreude.

Wieder war ich tief berührt und völlig überrascht, fast überrumpelt. Mein Verstand versuchte nach Beendigung der Übung sofort, diese Erfahrung zu bewerten, einzuordnen. Ich sah mich schon viele Bilder aufhängen. Bilder von Bäumen, Wäldern …. Oder ich könnte die Wände ja auch bemalen … ? Vielleicht sei es so gemeint, dass ich auch mit diesen Veränderungen mehr Natur in mein Zuhause bringe. (Anmerkung: Meine Wohnsituation ist ein Thema, das mich schon viele Jahre beschäftigt.)

Am nächsten Tag wiederholte ich die Übung. Dieses Mal jedoch blieben die Wände kahl und kalt. Meine Liebe konnte die Wände nicht erreichen. Vielmehr wehrten die Wände alles ab, sie bildeten regelrecht eine Barriere. Es war sehr deutlich zu spüren, dass sie sogar gegen mich, gegen den Raum und gegen das Innere drückten, mich einsperrten. Ich bekam Beklemmungen und spürte ein besonderes Unbehagen im Bereich des Solarplexus und im Kopfbereich. Es breitete sich ein Nebel aus, meine Klarheit verschwand. Zum Abschluss dieser Übung wurde mir die Botschaft zuteil, dass sich in meinem Leben nie etwas ändern wird, wenn ich hier in dieser Wohnung bleiben würde.

Ich machte mich auf die Suche nach der Wahrheit und traute mir selbst nicht über den Weg. Was ist die Wahrheit? Die Erfahrung am ersten Übungstag fühlte sich sehr nach einer Vision an, während der zweite Übungstag für mich mehr die derzeitige Realität offenbarte. Doch – stimmt das wirklich? Wer soll mir sagen können, ob ich richtig deute? Richtig verstehe? Welcher Weg ist der richtige? Welchen Weg soll ich einschlagen?

Die Pflanzen und Tiere haben mich bereits gerufen, ihr Ruf ist schon lange in meinem Herzen angekommen. Die Botschaft, dass für mich ein Haus gebaut wird, ist auch schon sehr „alt“. Damals nahm ich es als Kristallsäule wahr, die aus der tiefen Erde hoch in den Himmel ragte und wie ein Leuchtturm leuchtete. Nun kommt also eine nächste Botschaft zu mir, genau zu einem Zeitpunkt, wo es in meinem Leben darum geht, mich auch im Außen zu zeigen, sichtbar zu werden in allen Lebensbereichen. Es scheint, als würde ich geprüft werden oder mich selbst prüfen, wie ernst es mir damit wirklich ist, denn je mehr ich aus mir herauskomme und meiner Seele möglichst viele Ausdrucksmöglichkeiten gebe, desto mehr scheint die Entwicklung in die Gegenrichtung zu gehen.

Das Leben antwortete mir mit der Erinnerung daran, dass wir immer noch in karmischen Verstrickungen gefangen sind, obwohl wir das gar nicht mehr sein müssten. Wir sind eigentlich in einer Karma-freien Zeit angekommen. Es geht darum, zu erkennen, ob bzw. wann wir uns wieder einmal in einer Situation mit karmischen Ursachen befinden. Weiters stellt sich die Frage, ob wir es uns selbst erlauben, die Gnade der Karmafreiheit anzunehmen.                                                                            

Für mich stellt sich somit die Frage:  Bin ich es mir wert?

Betrachte ich meine Wohnung als mein Spiegelbild, so erkenne ich, dass sich in manchen Bereichen die Energien ständig im Kreise drehen, sich nicht in Form einer Entwicklungsspirale ordnen. Ich opfere meine Erdung und ich opfere meine Verbindung zur Quelle. Eine Lichtsäule kann nicht entstehen, vielmehr prallt jede Energie an einer eingezogenen Mauer ab und kommt an einer anderen Mauerstelle im Raum an, von wo sie wiederum an eine andere Stelle prallt. Kein Austausch zwischen innen und außen, keine Anbindung an die Erde, keine Anbindung an die Quelle. Keine Vernetzung wie die in einem Wald. Es betrifft einen großen und wichtigen Raum in meiner Wohnung.     

Jetzt will das Leben mehr. Es will mehr von mir und es will mir mehr geben:                                                                                                                                                   

Die nährende, liebende Fülle in der Tiefe und in der Größe – in allen Lebensbereichen. All das wartet. All das darf in meinem Leben Einzug halten.

Was ist zu tun?

Das Leben selbst wird mich die Lösung(en) entdecken lassen, genauso, wie es mir auch jetzt den nächsten erforderlichen Schritt offenbarte. Sollte sich mein Elemental – Schmerzkörper wieder melden, weiß ich, wie ich damit umgehe und schon ist der Weg frei für den nächsten Schritt des neuen Weges. Der Schmerz aus vergangenen Zeiten wird sich vielleicht in diesem Leben nicht zur Gänze transformieren, wer weiß, doch das ist – glaube ich – auch nicht die Frage. Das wichtigste ist, zu erkennen, wann ich mich mit diesem Schmerz identifiziere, ihn wie auch bisher spüren und ihn gehen lassen, mich nicht damit identifizieren. Es zahlt sich aus, damit zu experimentieren, was passiert, wenn ich einfach etwas in meinem Leben weglasse, das mir nicht mehr dient. Dieses Weglassen kann wahre Wunder bewirken!

Lasse einfach los. Streif deine alte Haut ab, die dir viel zu eng geworden ist und entdecke deine Essenz und deine wahren Möglichkeiten, frei von gewohnter Begrenzung und Einschränkung.

Ich verneige mich vor Dir, mein Leben!

Mein Weg und die Wiederentdeckung der Spiritualität

Ganz deutlich spüre ich, dass sich etwas in mir bei dem Begriff „Neue Spiritualität“ sträubt.

Was kann überhaupt im Universum neu sein? Ist es nicht vielmehr ein schon immer vorhandenes Wissen, von dem man uns vor allem durch die religiösen Institutionen Kirche bewusst abgeschnitten hatte und wir nun gleichsam ange­stoßen durch die äußeren Wirren nach neuen Werten suchend uns dieses verborgene Wissen wieder aneignen müssen? Klein gehalten als Sünder, der irgendwann nach dem Tod von einem gnädigen, aber doch auch strafenden Gott befreit ins Paradies gelangt, nachdem er, wenn alles gut geht, jedoch zuerst noch durch ein Fegefeuer, später als Ort der Läuterung bezeichnet, gehen muss.

Das war für mich schon immer kaum nachvollziehbar. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ein gütiger Gott so etwas verlangt oder uns gar bestraft.

Später wurde mir klar, dass jeder für das, was er tut, gerade­stehen muss, manchmal unmittelbar, manchmal etwas spä­ter, vielleicht auch in einem späteren Leben, und dass dies überhaupt nichts mit Strafe zu tun hat, sondern mit dem Naturgesetz von Säen und Ernten.

Und was ist überhaupt das Paradies? Die Bilder, die ich davon gesehen habe, unterschieden sich in keiner Weise von denen, die ich von unserer schönen Erde hatte.

Ich hatte als Kind das große Glück, einen wanderbegeisterten Vater zu haben, der von meinem jüngsten Kindesalter, jeden Sonntag eine Tagestour bei schönem Wetter im nahege­le­genen Schwarzwald mit uns (meiner Mutter und mir) machte. Er kannte sich dort aus, wie in seiner Hosentasche.

Ab meinem Alter von 8 Jahren verbrachten wir noch oben­drein die 6-wöchigen Sommerurlaube in den österreichi­schen Alpen zum Wandern.

Manchmal denke ich wieder darüber nach und es entsteht der Eindruck, dass ich bestimmt schon einmal die Erde umrundet habe. Die Blicke von den Berggipfeln, die Klammen mit ihren Was­ser­fällen und rauschenden Strudeln, die weiten Bergwie­sen mit Kühen, deren Glockentöne die Landschaft in Schwingung versetzten….

Was konnte denn noch schöner sein? War das nicht schon das Paradies? Oft lag ich auf der Wiese, träumte meinen Gedan­ken nach, folgte den Wolken. Ich brauchte kein Buch, keinen Radio, aus dem Musik plärrte. Die Landschaft erzählte genug, die Vögel, die es noch reichlich gab, machten die Musik und ich allein, das war genug.

Dem Herzen folgen, der Intuition lauschen… war das nicht schon Spiritualität?

Natürlich war dieser Begriff nicht üblich. Den ordnete man den Mystikern zu, aber nicht dem gewöhnlichen Volk, bei dem es eher Ausdruck verrückte Phantasien oder Träumer­eien waren. Oft wurde er auch mit „Spiritismus“ verwechselt.

Dazu erinnere ich mich noch an ein Erlebnis und die Inter­pretation unseres Pfarrers dazu, die mir nur Kopfschütteln bereitete.  Meine Mutter, zu der ich auch ein inniges Ver­hältnis hatte, war gestorben. Ich machte mir einige Zeit Vor­würfe, was für eine blöde Tochter ich bin, dass ich am letzten Tag ihres Lebens beim Besuch im Krankenhaus nicht erkannt hatte, wie schlecht es um sie steht.

Nach etwa 4 Wochen erschien sie mir als strahlende Gestalt im Traum und ich sagte zu ihr „Ah……, auf diesen Augenblick habe ich schon so lange gewartet“, und sie antwortete mir: „Was ist denn, es ist doch alles in Ordnung“. Und als ich auf sie zuging, verschwand sie wieder dorthin, woher sie gekom­men war. Seit dieser Zeit waren meine Zweifel wie wegge­blasen und ich erzählte diese Geschichte unserem Pfarrer. Seine Antwort war, da ist einfach ihre Psyche mit ihnen durchgegangen……

Doch tief in mir wusste ich, es war real – und ich bin mit der in mir schon immer vorhandenen spirituellen Ebene in Be­rührung gekommen, lange absichtlich ferngehalten, herunter­gespielt als Spinnerei, damit die Menschen ja nicht in ihre wirkliche Kraft kommen.

Heute kommt sie immer mehr zutage, etwa so wie man ein verborgenes Heiligtum, eine Pyramide, einen Palast entdeckt, auf die man „zufällig“ stößt, besser „gestoßen wird“ und dann plötzlich bricht sie wieder mit unerhörter Kraft hervor.

Es war an der Zeit, sie wieder zu entdecken, denn die sich immer höher windende Spirale von Konsum, falscher Ideale und Idole, eines hybriden Denkens von immer mehr, immer größer, immer höher musste enden, die wahren Antreiber des unendlichen Spiels zeigen Ihr wahres Gesicht. Außerdem hat dieses Spiel zu keiner Zeit die erwartete Befriedigung gebracht hat, weil der Kopf zum Maß aller Dinge gemacht und das Herz und die Seele immer mehr zum Schweigen gebracht wurden und vereinsamten.

Die eingeborenen Völker, verfolgt und fast ausgerottet, haben sich die Spiritualität bewahrt und weitergetragen, weil sie tief in der Natur verwurzelt blieben und sie als große Lehrmeisterin betrachteten.

Auch ich habe die Natur nie anders gesehen und erinnere mich noch gut an eine Diskussion mit meiner Mutter, die, in den 1960iger Jahren an Asthma erkrankt, Cortison ver­schrie­ben bekam. Ich sagte zu ihr: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass in der Natur einfach alles von selbst heilt, weil sie den von Gott gemachten Naturgesetzen folgt, und der Mensch muss mit Hämmern auf Symptome hauen, die nicht heilen, sondern Auf Dauer nur schaden. Da der Mensch ein Teil der Natur ist mussten auch beim Menschen Gesundheit und Krankheit den Naturgesetzen folgen, an deren Entdeckung man jedoch in der Forschung nicht interessiert war, sondern nur daran, wie man an der Krankheit des Menschen möglichst viel Geld verdienen kann.“

Damals reagierte ich intuitiv, ohne wirklich einen Ausweg aus der Misere zu kennen. Diesem begegnete ich erst Jahrzehnte später in der Germanischen Medizin.

Nichts geschieht zufällig, auch wenn es noch so scheinen mag.

Das sehen wir auch daran, dass gerade jetzt alles an die Ober­fläche drängt und bewusst, erneut erfahren und gefühlt wird. Wir dürfen unsere Göttlichkeit spüren und staunen, was alles möglich ist. Die Natur, die momentan noch unter dem Joch einiger weniger leidet, wird, sobald der satanischen Macht Einhalt geboten wurde, in kurzer Zeit wieder explodieren und sich alles zurückholen, was man ihr genommen hat.

Ebenso werden die Tiere und solche die mittlerweile ver­schwun­den sind, wiederkommen und sich ihre Reiche erneut erobern und die, die in unnatürlicher Haltung gefangen gehal­ten sind, werden befreit werden und in ihren natürlichen Lebens­raum zurückkehren.

Die Welt ist bereit dazu.

Ich weiß heute, dass ich die Offenheit für alles, das Urver­trauen und das Gespür für Wahrheit und Lüge mitgebracht habe, obwohl meine Eltern wesentlich dazu beigetragen haben, dass es nicht zugeschüttet wurde.

Trotzdem habe auch ich alles bewusst für mich neu ent­decken und erfühlen dürfen und das war ein langer, ständiger Prozess. Stück für Stück wurde ich weiter gestoßen, sobald sich Fragen aufwarfen, Zweifel laut machten.

Auch ich bin einer gut katholischen Familie aufgewachsen, doch keine mit Scheuklappen. Meine Mutter stammte zwar aus einem eher engstirnig protestantischen Milieu, wo es noch als Verrat am eigenen Glauben betrachtet wurde, dass sie einen katholischen Mann geheiratet hatte.

Darüber hinaus war es (1947) auch noch Bedingung, dass sie bei der Heirat versprechen musste, die kommenden Kinder katholisch zu erziehen.

Obwohl mein Vater ein offener, großzügiger Mensch war, der meiner Mutter die Freiheit ließ, so zu sein, wie sie wollte, näherte sich meine Mutter doch mit den Jahren an meinen Vater an, bis sie, als ich 14 Jahre alt war, aus freiem Willen, wie sie immer betonte, zum katholischen Glauben konvertier­te. Aus manchen Gesprächen mit anderen weiß ich, dass die Konvertiten „120%-ige Katholiken“ waren, und so glaubte sie fest daran, wenn wir Christus nachfolgen wollen, wir auch ein Kreuz (=Krankheit) zu tragen haben. Dem konnte ich eben­falls nicht folgen.

Trotz dieser religiösen Gefangenschaft mit all den Ritualen verkörperte auch meine Mutter mit ihrem unerschütterlichen Glauben und Vertrauen in Gott, dass unser Leben von ihm gelenkt und geleitet wird und man sich keinerlei Sorgen um die Zukunft machen brauchte, das, was ich auch als Spirituali­tät bezeichnen würde.

Natürlich machte ich als Einzelkind auch das ganze katho­lische Programm mit. Nichts in mir rebellierte zur damaligen Zeit, denn mein Verhältnis zu meinen Eltern war geprägt von so großem Vertrauen, das ich (noch) nicht in Frage stellte. Nur die Beichte kam mir seltsam vor, was sollte ich denn sagen, dass ich unachtsam war beim Gebet oder meinen Eltern nicht gefolgt habe????

So erwarb ich gleichzeitig mit meinem Studienabschluss zum Lehramt an der Hochschule die Missio, d.h. die Erlaubnis Religionsunterricht zu erteilen, und engagierte mich nach meiner Heirat und der Geburt von 3 Kindern in unserer Pfarrgemeinde und im Dekanatsrat unserer Stadt.

Natürlich sollten auch meine Kinder eine religiöse Heimat finden.

Zu keiner Zeit empfand ich damals mein Engagement in der Kirche und die Vorbildfunktion, die ich für meine Kinder verkörpern wollte, als Belastung oder als Joch, denn ich war völlig überzeugt davon, dass das, was ich vorlebte, für mich stimmig war und es stand (noch) außer Frage, es anders zu machen.

Vielleicht würde jetzt der ein oder andere „überzeugt“ sein, als „festgefahren“ interpretieren, für mich war es aber immer die Übereinstimmung von Herz und Verstand und daher weiß ich auch heute, dass diese Zeit für mich so sein musste, denn sonst wäre ich heute nicht da, wo ich bin.

Allerdings wunderte ich mich immer wieder und immer öfter, dass viele von denen, die jeden Sonntag in die Kirche „rannten“, in ihrem Alltag so wenig Vertrauen in die Führung Gottes hatten und glaubten, bei allen Problemen selbst nachhelfen zu müssen. Glaubten sie, Gott wisse nicht, was in dieser oder jener Situation für uns notwendig ist?

Natürlich hat jeder erlebt, dass nicht alles in Erfüllung geht, was wir uns vorstellen und das ist gut so.

Ich hatte das jedenfalls das tiefe (Ur)Vertrauen, dass zu jeder Zeit alles richtig ist, wie es ist und irgendwann begann es langsam in mir zu rumoren. Weshalb gelingt es Menschen nicht, dieses Vertrauen aufzubauen? Eigentlich einfach, weil keiner ihnen sagt, wie man das macht. Wenn Krankheit oder Schicksalsschläge immer noch als Sühne für falsches Ver­hal­ten im Leben aufgefasst werden, kann kein Vertrauen ent­stehen.

Für mich gehört zum Vertrauen auch unabdingbar das „Loslassen“. Loslassen heißt nicht, wie oft fehlinterpretiert, „vergessen“, sondern ich kann es gehen lassen, ohne dass es mir noch mich aufregt oder ärgert. Auch das will entdeckt und gelernt sein. 

Das lehrt uns auch die Germanische Medizin, nämlich mit Konflikten umzugehen, sie aufzudecken, zu lösen und loszu­lassen. Wenn wir das nicht lernen, entsteht Krankheit.

In meinem Gottesverständnis konnte manches nicht so sein, wie es uns aus der Bibel interpretiert wurde. Es gäbe dafür zahlreiche Beispiele. Doch als vielleicht hervorstechendstes war für mich die „Jungfrauen Geburt Mariä“.

Ich wusste im Herzen, dass Gott als Schöpfer aller Dinge allwissend und allmächtig ist und alles bewirken könnte. Doch weshalb sollte Er, der alles erschaffen hat und „sah, dass es gut war“, wie es in der Bibel heißt, seine eigenen Gesetz­mäßig­keiten in diesem Fall von Entstehung neuen Lebens außer Kraft setzen? Wozu? Als Beweis seiner Göttlichkeit? Gott braucht sich nicht zu beweisen.

Jesus sagte einmal sinngemäß: „Ich könnte noch so viele Wunder wirken, die Menschen würden es trotzdem nicht glauben.“

Entweder man fühlt die Wahrheit mit dem Herzen oder eben nicht.

Dazu der oft zitierte Satz des Kleinen Prinzen: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen un­sicht­bar“. Doch habe ich mich oft gefragt, wer hat diesen Satz wirklich verstanden?

Wer nicht mit dem Herzen sieht oder hört, kann nicht fühlen, ob etwas stimmt, lässt sich vom Kopf, dem Ego, leiten und wird letztendlich in Zeiten wie diese von der Angst dominiert, weil er sich von der Quelle allen Seins und des Lebens völlig hat abschneiden lassen und damit in einer Opferrolle ver­harrt, abhängig von Ereignissen oder Personen, die helfen.

Das Wesen unserer wiederentdeckten Spiritualität ist meiner Meinung nach jedoch die Erkenntnis unseres Schöpfer­be­wusst­seins, mit dem unsere Opferrolle ein für alle Mal endet, wenn wir es zulassen. Damit übernehmen wir gleichzeitig die volle Verantwortung für unser Leben und das ist der einzige Weg, der in die Freiheit führt.

Meine Heilreise zu mir

Völlig abgeschnitten,

mein eigenes Leben, wurde so schon in meinen Kindheitstagen beschnitten.

Durch Verluste und daraus resultierende Traumata,

stand ich völlig von mir getrennt da.

So tief verletzt und weggestoßen missachtete ich so mein Sein,

ich hielt aufrecht nur den äußeren Schein.

Teile meiner Seele ich auf diesem Weg verlor,

keine Ahnung, was mir dadurch noch Stand bevor.

War so nicht mehr vollständig,

nicht lebendig, nicht lebenswendig.

Doch nicht viele davon wissen,

dass die Seele wird zum Schutze entrissen

und man kommt nicht über gewisse punkte in seinem Leben hinaus,

kann sie nicht Leben aus.

Am Anfang war ich wie ein jedes Kind, voller Neugierde, voller Gespür, für hier,

ich liebte die Natur, die Tiere, die Welt, fröhlich voller Liebe, das war mein Lebens Elixier.

Voller Eifer, voller Fragen, offen für die Weltenweite,

bis dann umsprangen meine Lebensgezeiten.

Von jetzt auf gleich herausgerissen,

man nahm mir mein Ur-Vertrauen, mein Vertrauen, ich wurde nicht mehr gesehen, so innerlich völlig zerrissen.

So saß ich da, versunken im Schmerz,

der sich tief einbohrte in mein Herz.

Ich verstand nicht mehr diese meine Welt,

ich fühlte mich wie ein Baum, der gerade wurde gefällt.

Vollkommen entwurzelt,

aus dem, wo ich war in Liebe verwurzelt.

Voller Verzweiflung und Traurigkeit, verlor ich die Anbindung, aus meinem“ Wir“

wurde nur noch ein „Mir“.

Ab da ich nur noch funktionierte,

für vieles ich mich genierte.

Ich konnte mich oft nicht nehmen wahr,

war getrennt, passte mich an, war einfach nicht da.

Meine Lebensreise ging weiter,

mal war sie heiter, dann aber auch gespickt mit dem alten Eiter.

Ich spielte mein Lebensspiel,

verstand, aber noch nicht viel.

Es fehlten ja, Teile meiner Seele in mir,

also war ich nicht vollständig hier.

Dieses habe ich da aber noch nicht gewusst,

für mein Leben, welch Ausmaß und welch Verdruss.

Dann noch heftiger mich der Schmerz traf,

als der plötzliche Tod meines Sohnes seinen Schatten vollends auf mich warf.

Der nächste unvorbereitete Verlust, doch ich funktionierte, spielte, ich muss.

Die Gesellschaft gab es mir so vor,

du hast zu sein wieder normal, trete vor dein Tor.

Wer trauert den noch nach einem Jahr,

egal wie es dir geht oder was bei dir war.

Reihe dich einfach in das normale Leben ein,

sei dabei, erhalte den Schein.

Mein Umfeld und auch ich, konnten nicht gehen damit um,

sie nahmen es mir bald krumm,

mich machte es stumm.

So ich spielte mit mir im Innen sowie im Außen,

ich sorgte dafür, dass ich nie fand die innere Ruhe, konnte es mit mir nicht aushalten, so auch nicht im Inneren lauschen.

So ich trieb mich gnadenlos durch mein Leben vorwärts, egal was sich mir hat in den Weg gestellt,

mich auch gleichzeitig damit entfernt, von meiner inneren Welt.

So völlig abgestumpft,

saß ich in meinem eigenen Sumpf,

völlig dumpf.

In größter Not,

es kam zum Glück für mich vorbei, im See meiner Trauer, mein Rettungsboot.

Ich konnte mich dafür öffnen,

ich konnte wieder aus mir schöpfen, mich dafür eröffnen.

Lernte in kleinen Schritten zu vertrauen,

mir und meiner leisen Stimme, damit meinen Weg auszubauen.

Liebevoll ich wurde geführt,

tauchte ein in die Welt der Farben, in mein Blumenparadies ich wurde dahin entführt.

Träumte mich in die Schönheit der Blumenwelt, der einzigartigen Farbenpracht,

konnte darin stundenlang verweilen,

sogar liebevoll heilen.

Diese Zeit, sie war nur für mich gedacht.

gemacht.

Etwas später traf ich auf die neue Energiemedizin, es fielen in mir die Mauern herab,

ich stieg immer tiefer in meinen Herzensraum hinab.

Fand und lauschte immer öfter der leisen Stimme,

die mich liebevoll begleitete in Schrift und Bild auf meinem Weg, ins“ Hier“.

Die mir immer wieder liebevoll Offenbarte,

was noch so liegt in mir im Argen, was ist auf mich am Warten.

Mir zeigte auf,

sagt, dass ich schau drauf.

Mir will sagen

und zeigen, wo liegen meine Gaben.

So gut in mir angebunden,

ich habe mich immer mehr zurückgefunden.

Ich beschritt immer weiter meinen Weg der Erinnerung, der Heilung,

um zu leben meine Bestimmung.

Immer wieder fiel es mir schwer, mein Potential zu sehen,

es saß so tief dieser kindliche Schmerz, viel anderes durfte erst  gehen.

Meine Seele sich immer mehr drückt aus,

mich animierte, forderte heraus.

Mir legt beherzt die Worte in meinen Mund,

damit es läuft rund

und die Buchstaben sich sammeln auf Papier, für mich, für die Welt, völlig bunt.

Auf meinem Weg mich hat immer bestärkt,

um zu gehen weiter gestärkt.

Mich liebevoll begleitet,

leitet.

Zart nimmt mich an die Hand,

um einzureißen jede weitere Wand.

Gemeinsam in der Stille,

sie mir leise erzählt, was ist mein eigener Wille.

Mir flüstert zu,

was möchte noch werden gesehen, damit ich fasse Mut.

Sagt, oute dich,

zeige dein wahres Gesicht,

lasse erstrahlen, dein göttliches Licht.

Die Zeit ist jetzt da,

nimm sie für dich wahr.

Mache auf deine goldenen Türen,

sie werden dich zu deiner wahren Essence führen.

Es ist Zeit dich zu leben, ebenbürtig,

deiner selbst zu sein würdig.

Dich zu sehen,

damit, auch du wirst von den anderen gesehen.

Dich zu lieben,

damit du auch wirst geliebt.

Dir und deiner leisen Stimme zu folgen,

damit du erlebst dein Leben golden.

Damit du bist nicht länger von dir getrennt,

sondern für dich, für diese Welt ein Geschenk und du lebst dein Talent.

Es erfordert Mut, Liebe und Hingabe, zu gehen diesen besonderen Weg entlang,

du und deine Seele, ihr seid endlich wieder ein himmlisches Gespann.

Meine Seele in mir jubiliert,

ihr sein zelebriert,

sie war so oft, so lange in mir minimiert.

Teile meiner Seele waren so lange von mir getrennt und nicht wahrgenommen,

doch immer mehr habe ich mich schon freigeschwommen.

Endlich kann ich mich wieder sehen,

so meinen Herzensweg begehen.

Alles in mir liegt,

liebevoll wird gewiegt.

Vieles ich habe jetzt schon in mir aufgeräumt,

weggeräumt,

den Weg für mein Licht in mir freigeräumt.

Immer stärker es sich zeigt,

der Auftakt für das, wohin sich mein Herz neigt,

in dieser besonderen Zeit.

So ist schon einiges in mir geheilt,

abgestreift auch für das Kollektive leid.

So erzählt meine Seele für dich, für mich, ihre eigene Lebensreise,

um mich und dich zu erinnern, dass Heilung darf; geschehen, egal was war und wenn du es zu lässt in deiner eigenen Art und Weise.