Meine Ehrerbietung an Kurt Tepperwein

Wenn ich mich mit Kurt Tepperwein verbinde, fühle ich GELB und eine pures Wohlbefinden, so eine Leichtigkeit umgibt mich.

Seine Präsenz streifte mein Leben in einem Moment, als alles in mir JA dazu sagte, fortan mein Leben mit der Seele zu gehen.

Zog ich ihn mit dieser Wahrnehmung als Lehrer mit all meiner Willenskraft an? Waren alle Sender in mir auf Empfang gestellt, damit ich ihn hören, sehen und annehmen konnte?

Zum ersten mal lauschte ich einem Interview , worin er über das höhere Selbst gesprochen hatte. Ich saß zuhause am Bildschirm und ich erinnere mich weder an die Frage noch an seine Antwort, aber es war so eine hohe Schwingung in diesem Feld, dem ich beiwohnen konnte, dass ich völlig beflügelt davon, die ganze Welt umarmen wollte.

Ich hatte zum ersten mal jemanden darüber reden gehört. Jede meiner Zellen bestätigte die Wahrheit dieser Wort. ICH BIN dieses höhere SELBST, ich bin göttliches Bewusstsein. Er schenkte mir in diesem Moment einen fühlbaren Dreiklang von der Quelle über Herz und Verstand. Nicht der Mensch kehrt ein in eine Seele, sondern die Seele verbindet sich mit dem Körper. Hier erklärte mir ein Meister in einer völligen Selbstverständlichkeit Zusammenhänge, wofür meine Sprache noch nicht gereift , noch nicht geübt war. Erinnerung breitete sich in mir aus.

In der folgenden Zeit war es Tepperwein, der bei mir den Groschen fallen ließ, was das Thema Resonanzgesetz angeht. Wie viele Stunden ich seine Videos schaute, weiß ich nicht mehr, aber ich höre noch immer den Klang seiner Worte, seine lebenden Worte hallen nach. Es ist als tönt er immer wieder: „Halte diese Schwingung hoch, bleibe in der Dankbarkeit und Verbundenheit mit deiner Vision.»

Noch Jahre später hängen bei mir Merkzettel am Schreibtisch mit seinen Empfehlungen für lebendige Wörter wie:.. sicher, fähig, liebenswürdig, glücklich, leicht, gegenwärtig, beachtlich…Ich kann nur mutmaßen, dass er für sehr viele Menschen zum Hochhalte-Botschafter von wahren, schönen und guten Gedanken, Worten und Taten geworden ist.

Ich bin der tiefen Überzeugung, dass wir im Leben immer wieder Verabredungen auf unbestimmte Zeit haben. Ich meine Verabredungen mit Lehrern, die wir oftmals gar nicht als solche wahrnehmen. Meist realisieren wir erst im Rückblick , dass sie uns ihren Reichtum mit auf den Weg gegeben haben. Mit Tepperwein hatte ich für einige Jahre eine Verabredung und sie prägte mich. In einem Interview zu meinem Kongress Schöpfer Bewusst Sein durfte ich seine Aufmerksamkeit im Gespräch erfahren. Einfach ein Erlebnis der besonderen Art.

Am Rande möchte ich bemerken, dass man einen Meister auch daran erkennen kann, wie er Termine vereinbart, sie einhält und ob es nach dem Aufzeichnen noch eine spürbare menschliche Begegnung gibt. Meine schönste Erfahrung mit ihm war, dass er sich bei mir bedankt hat , als hätte ich ihm ein Geschenk mit dem Gespräch gemacht. Und ich spürte seine Ehrlichkeit.

Neuerlich hörte ich ihn in einem Dialog zum Thema Coronamaßnahmen sagen: Warum tust du dir das an? Er erinnerte die Menschen auf seine Weise daran, dass wir uns nicht in das Spiel einvernehmen lassen müssen. Er plädiert darauf, dass wir als höheres Selbst immer die Wahl haben und völlig gelassen, die Matrix aus uns herausgelöst, entspannt unseres Weges gehen dürfen, wohlwissend dass es uns in Wirklichkeit in keiner Weise (be)treffen muss.

Ich staune über die Unermüdlichkeit bis ins hohe Alter einen Auftrag als Seele so prall auszufüllen und verbeuge mich innerlich vor dieser Seele.

Ursula Warga, Kongressveranstalterin Schöpferbewusstsein

www.ursulawarga.de

Spiritualität der Neuen Zeit

Spiritualität der neuen Zeit lässt mich zuallererst eine große Last ablegen. Ich sehe Ketten, die sich öffnen. Schwere eiserne Ketten, die ich dachte, schon lange abgelegt zu haben. Aufgewachsen in einem erzkatholischen Milieu fügte ich mich in dieses Korsett mit wenig Widerwillen , aber mit immer wiederkehrende Fragen, die mir niemand beantworten wollte oder konnte.

Viele Jahre dauerte es bis ich rebellierte, mich orientierte, mich in meiner Position veränderte, damit der Schmerz erträglich blieb. Das gelang mir so gut, dass ich meinte, in dieser Rüstung eine wahre Heimat gefunden zu haben. Was für eine Lüge, hinter der ich mich einrichtete und Gewohnheit mir näher war als weitere Fragen zu stellen.

Die Stunde der Wahrheit kam über mich und ich erkannte meine Irrwege, ein Moment der meinem Leben viel Licht zurückstrahlte, das mir abhanden gekommen war. Mit zunehmender kollektiver Bewusstwerdung spüre ich erneut den Schmerz der Unwahrheit, der all die Jahre auf mir lastete.

Schützt uns die Seele vor dem Schmerz, den wir bisher nicht tragen konnten, den sie nur häppchenweise erlaubt, damit wir uns auf unserem Weg nicht gänzlich unters Kreuz legen? Kann dieser zurückgehaltene Schmerz jetzt erst aufsteigen, da ich diese Zeilen schreibe?

Gehen wir dann in Kontakt mit der Seele, wenn der nächste Schritt besprochen werden muss, wenn sie uns wie eine Mutter sagen möchte: „ Schau, du bist bereit für Heilung der besonderen Art, ich stehe dir bei, darf ich dich leiten ?“

Die Lüge ist eine Brandmarkierung, die ich mit Balsam nun endlich zur Heilung freigeben möchte.

Ist es mein individueller oder ist es ein kollektiver Schmerz? Es ist nicht mehr entscheidend, denn wir werden nicht mehr danach fragen. Ich stehe auch ein für deinen Schmerz, denn du bist mir nicht mehr egal. Ich bin verbunden mit dir. Ich spüre auch deine abgelegten Ketten und sehe deine Verwundungen. All dein Schmerz berührt mich im Herzen. Ich gebe dir meine Hand, nimm sie ruhig an. Ich bekomme neue Kraft , weil ich bereit bin, weil ich bewusst BIN.

Es ist, als würde beispielsweise eine Grippe sich in uns breit machen, sich also abzeichnen, dass ein Konflikt in uns zuvor gelöst worden ist, analog der Zweiphasigkeit der neuen germanischen Medizin.

Im Moment der Bewusstwerdung, der Erinnerung bis auf der Wurzel Grund, kommen wir in die Heilungsphase und erleben das Wunder der Heilung zunächst mit stark aktiven Symptomen, durchaus auch Schmerzen, die den
Menschen stärken, die ihn gesünder machen als zuvor. In der konfliktaktiven Phase weiss man oft noch gar nicht vom Herd der wahren Ursache.

Während die Gesellschaft allmählich die wahren Zusammenhänge erkennt, die korrupten Machenschaften von Religionen und Staatsgebilden durchschaut, sich durch all die Verzerrungen hindurch windet wie durch das Labyrinth der Gezeiten und sich der Seelenführung anvertraut, kommt soviel alter Schmerz, der noch nicht ausgesprochen, noch nicht einmal realisiert worden war? Verkraften wir das ? Waren wir nicht bereits im Begriff, alles hinter uns gelassen zu haben, bereit für die Arche? Doch der Weg in die Arche scheint lange zu sein. Genügend Zeit für Heilung , die noch geschehen will…

Gut, dass ich das hier thematisieren darf und alter Schmerz emporsteigt. Vieviel Schmerz wird noch kommen, der geheit werden darf? Alles darf sein…Zeit wird nicht mehr sein, Schmerz wird nicht mehr sein, wenn ich mich entschieden habe zu gehen.

Ich gehöre nicht zu den Menschen, die seit Jahrzenten in einem Wachzustand sind. Ich gehöre eher zur Kategorie Spätberufener. Und ich fühlte mich im Jahr 2020 überrollt durch die einprasselnen Informationen, durch die Sichtbarwerdung des Höhepunkts der Trennung. Kali Yuga für jedermann
zum Anfassen. Ich stand mit offenem Mund da und war ständig am Sortieren der Nachrichten um die Fassung zu bewahren.

Erst ganz langsam begriff ich, dass ich mich verliere, wenn ich nicht wie im Auge des Sturms den Platz einnehme, der mich in mir ruhen lässt. Rückbesinnung und Verbundenheit mit der Quelle geben uns Gelassenheit im Sturm und sind die Vorbereitung für den Einzug in die Arche.

Gerade rechtzeitig, so fühle ich es jedenfalls für mich, hat mich meine Seele umarmt und mir eingegegeben, dass sich jeder retten kann, der für sich entscheidet mit der Liebe zu gehen. Noch bevor mich die Panik eines anrollenden totalitären Systems, das droht unser Leben zu überrollen,
uns völlig platt zu machen, in den Würgegriff genommen hatte, begriff ich , dass wir nicht vor dem System fliehen, sondern das System aus uns herauslösen sollten.

Wir waren zu keinem Zeitpunkt getrennt von Gott und vermutlich braucht ein kollektives Erwachen diese messerscharfe Spaltung, wie sie uns deutlich beginnend seit dem Jahr 2020 vorgeführt wird. Niemand kann sich aus dem Spiel so einfach herausnehmen, denn es betrifft jeden von uns. Trotz
kollektiver sich steigender Bewusstwerdung wird sich jeder die alles entscheidende Frage stellen müssen: «Gehe ich mit der Liebe weiter?«

Das ist der Schritt in die Arche, der Beginn der Reise in die neue Zeit.
Ist es wirklich auch eine neue Spiritualität? Ich würde sagen, dass es keine neue Spiritualität ist, aber wir sie jetzt unter dem Aspekt der Bewusstwerdung zur Schwelle der neuen Zeit neu formulieren.

Die Zuspitzung durch Corona ist neu, die hohen Schwingungen sind neu, die Menschen erleben alten Schmerz neu, zum Teil durch äusserst unbequeme Konfrontationen, beispielsweise mit dem Verlust ihrer Existenzen. Wir werden aus der letzten Reserve gelockt, um zu sehen, dass wir komplett auf uns Selbst zurückgeworfen sind.

Eine neue Spiritualität geht für mich von einer erwachten Entscheidung über ins Vertrauen ins Dunkle zu gehen, geradewegs in alten Schmerz hinein, der noch geheilt werden möchte.


Es ist zunächst ein Tor, ein Durchgang, das etwas sterben lässt. Sind wir bereit alles zu sterben was nicht mehr für das Leben hinter dem Tor vorgesehen ist? Ängste, Sorgen, Muster…? Aus eigener Erfahrung ist es ein Moment der totalen Hingabe, ein heiliger Moment des Weitergehens. Ein Nullpunkterlebnis, das alles in dir zum Ausgleich bringt. Du kennst nicht die Zeit, nicht den
Ablauf… du wirst vorbereitet und wie in einer wunderbaren Symphonie wird dein Ton an der Stelle erklingen, wo er dran ist. Du wirst geführt, wenn du die Erlaubnis gegeben hast, Teil davon zu sein.

Was erwartet uns dahinter? Ist dahinter gleich der Garten Eden?
Tief in uns wissen wir, dass es kein Zurück mehr gibt und für kein Geld der Welt würden wir es wollen, haben wir erst dieses ToR in uns erspürt. Es ist pure erfüllte Sehnsucht. Leere die Gefüllt ist. Sich erneut zeigenden Schmerz verstehen wir aus einer ganz anderen Warte. Es gibt keinen
Widerstand mehr. Es ist Hingabe für etwas Gemeinsames.

Wenn ich mir den grossartigen Moment der Zeitenwende verinnerliche, dürfen wir diese unsere von Gott gegebene Spiritualität auch liebevoll als NEU deklarieren.
Die Fahrkarte ist gelöst. Es ist ein Onewayticket… ICH BIN eingestiegen in meine Arche oder einen Zug, der sich langsam in Bewegung setzt. Die Stimmung unter den Reisenden ist voller Wärme, Klarheit und Einstimmigkeit…. Eine Frage nach dem Reiseziel steht gar nicht so dominant im
Vordergrund. Vielmehr ist es ein Genuss, eine tiefe Freude , eine Glückseligkeit sich für diese Reise entschieden zu haben. Alles fühlt sich einhellig, weitherzig, einfach gut an. Es ist wie ein All-Inclusive-Special, das alle kommenden Herausforderungen leicht und lösbar sind. Ein Getragen-Sein durch des Tores Einweihung, ein auf Engelsflügeln geleiteter Trip sozusagen.

Wir dürfen ganz Mensch sein. Jeder von uns wird sich einbringen, es wird uns wie Schuppen von den Augen fallen, wo und wann wir aussteigen, einen neuen Platz einnehmen in einer neuen Erde, ich nenne sie mal Erde 2.0.

Niemand wird sich mehr getrennt fühlen. Es ist die Reise der großen Wiedervereinigung aller Seelenanteile, eine Hochzeit, wie wir sie noch nicht gefeiert haben, ein Erinnerungsfest, ein Seelentanzfestival.

«Hörst du das Trommeln?, das Vibrieren, das Einstimmen der Klangkörper um sich mit dem Herzschlag der Erde zu verbinden?«


Niemand wird sich dem entziehen. Unsere Herzen haben diesen Takt schon in sich aufgenommen, richten all ihre Aufmerksamkeit danach aus, unsere Körper schwingen sich ein, jede Braut , jeder Bräutigam schmückt sich, um mit vollkommener Schönheit diesem Fest völlige Präsenz zu schenken.
Hörst du das leise Trommeln aus der Ferne, das dich ruft?
Jeder Schmerz wird bis zur Ankunft versiegen, alle Wunden werden sich schliessen.

So viele Geistige Helfer, Engel, Erzengel, Cherubim und Seraphim werden uns begleiten. Schmerz wird gestillt sein, wie die Mutter ihr Baby stillt bis an die Schwelle, wo es genährt, gestärkt, verbunden genug ist für ein Leben in Fülle, Freiheit und Wahrheit. Ganz Mensch, ganz Gott, angeschlossen an die Ströme des Himmels und der Erde ….das ist, was ich hinter dem Tor erblicke. Dieses Tor war immer schon da. Wir erblicken es jetzt, da der Nebel sich lichtet, wir das
Rufen unserer Seele erhört haben und JA zum Leben sagen.