Meine Heilreise zu mir

Völlig abgeschnitten,

mein eigenes Leben, wurde so schon in meinen Kindheitstagen beschnitten.

Durch Verluste und daraus resultierende Traumata,

stand ich völlig von mir getrennt da.

So tief verletzt und weggestoßen missachtete ich so mein Sein,

ich hielt aufrecht nur den äußeren Schein.

Teile meiner Seele ich auf diesem Weg verlor,

keine Ahnung, was mir dadurch noch Stand bevor.

War so nicht mehr vollständig,

nicht lebendig, nicht lebenswendig.

Doch nicht viele davon wissen,

dass die Seele wird zum Schutze entrissen

und man kommt nicht über gewisse punkte in seinem Leben hinaus,

kann sie nicht Leben aus.

Am Anfang war ich wie ein jedes Kind, voller Neugierde, voller Gespür, für hier,

ich liebte die Natur, die Tiere, die Welt, fröhlich voller Liebe, das war mein Lebens Elixier.

Voller Eifer, voller Fragen, offen für die Weltenweite,

bis dann umsprangen meine Lebensgezeiten.

Von jetzt auf gleich herausgerissen,

man nahm mir mein Ur-Vertrauen, mein Vertrauen, ich wurde nicht mehr gesehen, so innerlich völlig zerrissen.

So saß ich da, versunken im Schmerz,

der sich tief einbohrte in mein Herz.

Ich verstand nicht mehr diese meine Welt,

ich fühlte mich wie ein Baum, der gerade wurde gefällt.

Vollkommen entwurzelt,

aus dem, wo ich war in Liebe verwurzelt.

Voller Verzweiflung und Traurigkeit, verlor ich die Anbindung, aus meinem“ Wir“

wurde nur noch ein „Mir“.

Ab da ich nur noch funktionierte,

für vieles ich mich genierte.

Ich konnte mich oft nicht nehmen wahr,

war getrennt, passte mich an, war einfach nicht da.

Meine Lebensreise ging weiter,

mal war sie heiter, dann aber auch gespickt mit dem alten Eiter.

Ich spielte mein Lebensspiel,

verstand, aber noch nicht viel.

Es fehlten ja, Teile meiner Seele in mir,

also war ich nicht vollständig hier.

Dieses habe ich da aber noch nicht gewusst,

für mein Leben, welch Ausmaß und welch Verdruss.

Dann noch heftiger mich der Schmerz traf,

als der plötzliche Tod meines Sohnes seinen Schatten vollends auf mich warf.

Der nächste unvorbereitete Verlust, doch ich funktionierte, spielte, ich muss.

Die Gesellschaft gab es mir so vor,

du hast zu sein wieder normal, trete vor dein Tor.

Wer trauert den noch nach einem Jahr,

egal wie es dir geht oder was bei dir war.

Reihe dich einfach in das normale Leben ein,

sei dabei, erhalte den Schein.

Mein Umfeld und auch ich, konnten nicht gehen damit um,

sie nahmen es mir bald krumm,

mich machte es stumm.

So ich spielte mit mir im Innen sowie im Außen,

ich sorgte dafür, dass ich nie fand die innere Ruhe, konnte es mit mir nicht aushalten, so auch nicht im Inneren lauschen.

So ich trieb mich gnadenlos durch mein Leben vorwärts, egal was sich mir hat in den Weg gestellt,

mich auch gleichzeitig damit entfernt, von meiner inneren Welt.

So völlig abgestumpft,

saß ich in meinem eigenen Sumpf,

völlig dumpf.

In größter Not,

es kam zum Glück für mich vorbei, im See meiner Trauer, mein Rettungsboot.

Ich konnte mich dafür öffnen,

ich konnte wieder aus mir schöpfen, mich dafür eröffnen.

Lernte in kleinen Schritten zu vertrauen,

mir und meiner leisen Stimme, damit meinen Weg auszubauen.

Liebevoll ich wurde geführt,

tauchte ein in die Welt der Farben, in mein Blumenparadies ich wurde dahin entführt.

Träumte mich in die Schönheit der Blumenwelt, der einzigartigen Farbenpracht,

konnte darin stundenlang verweilen,

sogar liebevoll heilen.

Diese Zeit, sie war nur für mich gedacht.

gemacht.

Etwas später traf ich auf die neue Energiemedizin, es fielen in mir die Mauern herab,

ich stieg immer tiefer in meinen Herzensraum hinab.

Fand und lauschte immer öfter der leisen Stimme,

die mich liebevoll begleitete in Schrift und Bild auf meinem Weg, ins“ Hier“.

Die mir immer wieder liebevoll Offenbarte,

was noch so liegt in mir im Argen, was ist auf mich am Warten.

Mir zeigte auf,

sagt, dass ich schau drauf.

Mir will sagen

und zeigen, wo liegen meine Gaben.

So gut in mir angebunden,

ich habe mich immer mehr zurückgefunden.

Ich beschritt immer weiter meinen Weg der Erinnerung, der Heilung,

um zu leben meine Bestimmung.

Immer wieder fiel es mir schwer, mein Potential zu sehen,

es saß so tief dieser kindliche Schmerz, viel anderes durfte erst  gehen.

Meine Seele sich immer mehr drückt aus,

mich animierte, forderte heraus.

Mir legt beherzt die Worte in meinen Mund,

damit es läuft rund

und die Buchstaben sich sammeln auf Papier, für mich, für die Welt, völlig bunt.

Auf meinem Weg mich hat immer bestärkt,

um zu gehen weiter gestärkt.

Mich liebevoll begleitet,

leitet.

Zart nimmt mich an die Hand,

um einzureißen jede weitere Wand.

Gemeinsam in der Stille,

sie mir leise erzählt, was ist mein eigener Wille.

Mir flüstert zu,

was möchte noch werden gesehen, damit ich fasse Mut.

Sagt, oute dich,

zeige dein wahres Gesicht,

lasse erstrahlen, dein göttliches Licht.

Die Zeit ist jetzt da,

nimm sie für dich wahr.

Mache auf deine goldenen Türen,

sie werden dich zu deiner wahren Essence führen.

Es ist Zeit dich zu leben, ebenbürtig,

deiner selbst zu sein würdig.

Dich zu sehen,

damit, auch du wirst von den anderen gesehen.

Dich zu lieben,

damit du auch wirst geliebt.

Dir und deiner leisen Stimme zu folgen,

damit du erlebst dein Leben golden.

Damit du bist nicht länger von dir getrennt,

sondern für dich, für diese Welt ein Geschenk und du lebst dein Talent.

Es erfordert Mut, Liebe und Hingabe, zu gehen diesen besonderen Weg entlang,

du und deine Seele, ihr seid endlich wieder ein himmlisches Gespann.

Meine Seele in mir jubiliert,

ihr sein zelebriert,

sie war so oft, so lange in mir minimiert.

Teile meiner Seele waren so lange von mir getrennt und nicht wahrgenommen,

doch immer mehr habe ich mich schon freigeschwommen.

Endlich kann ich mich wieder sehen,

so meinen Herzensweg begehen.

Alles in mir liegt,

liebevoll wird gewiegt.

Vieles ich habe jetzt schon in mir aufgeräumt,

weggeräumt,

den Weg für mein Licht in mir freigeräumt.

Immer stärker es sich zeigt,

der Auftakt für das, wohin sich mein Herz neigt,

in dieser besonderen Zeit.

So ist schon einiges in mir geheilt,

abgestreift auch für das Kollektive leid.

So erzählt meine Seele für dich, für mich, ihre eigene Lebensreise,

um mich und dich zu erinnern, dass Heilung darf; geschehen, egal was war und wenn du es zu lässt in deiner eigenen Art und Weise.


Ein Gedanke zu “Meine Heilreise zu mir”

  1. Liebe Christiane,

    wie gebannt bin ich den Worten und Zeilen Deiner Geschichte gefolgt, konnte die Länge der dunklen Mitte des Textes kaum aushalten, und war so erleichtert, als sich Deine Beschreibung lichter, aufwärts gerichteter, und schließlich golden durchwirkt zeigt, so erleichtert für Dich, dass Du heilende Pfade entdeckt und gehen kannst.
    Danke, dass Du Dich mit all Deinem Dunkel, mit all Deinem Schmerz (rückblickend) zeigst.
    Für mich fühlt es sich so an, als ob das Leben Dir mitten im Dennoch Dein Ja zum Leben abringen möchte und Dir im Gegenzug den Zugang zu Deinem wahren wundervollen göttlichen Sein anbietet.
    Ich spüre so viel wachsende Kraft und Lebensmut in Dir, neu aufblühende Liebe zu Dir, zum Leben.
    Ich wünsche Dir von Herzen viel Wärme, Geborgenheit und Weisheit für Deine nächsten Schritte!
    Alles Liebe, Andrea

    P.S.: mein 2. Vorname lautet Christiane 🙂

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