Einführung zum Arbeitsbuch Nr. 2

Das Arbeitsbuch, das ja vor allem aus den Beiträgen dieses Blogs besteht, hat heute eine Einführung von mir erhalten, die ich hier ZUM BESTEN geben möchte:

Dieses „Arbeitsbuch Nr.2“ steht in der Tradition der Nr. 1 …
(So schnell ist eine „Tradition“ in die Welt zu bringen!)

Das Arbeitsbuch „Die Seele schreiben lassen“ Nr. 1 mit dem Titel „Den Anfang finden“ entstand aus zwei Life-Workshops der Autorenschule 2016 in Lindau (Pfingsten und Herbst) mit 170 Seiten. Kurt Tepperwein beehrte uns persönlich auf diesem Workshop mit drei Rede­beiträgen, die später in meinem Verlag DIE SEELE unter dem Titel „Erfolgreich als Buch­autor“ separat veröffentlicht wurden. Das Arbeitsbuch ent­hält zudem Fotos aus dem Workshop und kleine Bei­träge der Teilnehmer. Für die meisten Beiträge der Teilneh­mer der Autorenschule galt: Erstveröffentlichung!

Ja, uns so soll es sein! Es gibt Veröffentlichungs-Stufen für Autorinnen, und die Autoren­schule will alle diese Stufen der Veröffentlichungen für die Teilnehmer ermöglichen:

  • Forums-Beiträge
  • Blog-Beiträge
  • ein eBook als „Light-Book“
  • Artikel in einem Magazin (der Autorenschule)
  • einen Beitrag in einem Buch
    (wie diesen „Sammel­band“)
  • das eigene Buch.

Das ist schon ein starkes Konzept, doch nur das halbe. Die andere Hälfte, das eigentlich Originelle und Einzigartige der Autorinnenschule ist der Slogan: die Seele schreiben lassen – Schreiben aus der Seele.

Es gibt viele Arten der Kreativität, doch immer ist die Seele die Ernährerin unserer Kreativität. Kreativität ist der Ausdruck der Seele. Wer kreativ ist, der ist beseelt. Das gilt auch und gerade für Kinder. „Werdet wie die Kinder!“ – können wir auch verstehen als: Werdet so kreativ wie die Kinder! Vergiss das „vernünftige Ego“. Erlaube dir wieder verrückt und kind­lich zu sein, glaube an das Unmögliche! Setze deine Kreati­vität als VISION frei. Visionäre waren früher die SEHER und SEHERINNEN. Sie hatten nicht nur die Begabung, die Zukunft als Prophetinnen zu sehen, sondern auch möglich zu machen.

Ja, du kannst die Prophetin deines eigenen Lebens werden. Du übst dich in schöpferischer Imagination. Wie ein Bildhauer den Marmorblock bearbeitet, bildest du dir die Gestalt deines Lebens. Der Trick ist einfach: du haust nur alles weg, was nicht zu einem vollkommenen Leben gehört. Dazu gehören grobe Schläge mit Hammer und Meißel wie auch filigrane Feinarbeit mit Feile und Schleifpapier.

So kann das Schreiben nicht nur ein kreativer Schöpfungsakt deiner Seele sein, sondern auch ein Heilungsweg: der Weg, dir deine Seele frei zu schreiben. Das Tagebuch-Schreiben ist ja schon seit der Pubertät eine Methode, mit der Seele in Kon­takt zu kommen, mit ihr zu kommunizieren, ein bewuss­tes Rendezvous mit deiner Seele.

Dieses Arbeitsbuch steht unter dem Motto: „Lass es schreiben. Schreiben lernt man beim Schreiben.“

Es ist nur eine andere Formulierung. Das ES, das da schreibt, ist im besten Falle deine Seele. Schreiben ist also kein Spiel mit deinem Ego oder eine Zeit-Vertreibung für dein Ego. Es ist eher eine egofreie Meditation. Ja, es ist eine regelrechte Meditations-Übung!

Wer aus der Seele schreibt, die ist in Meditation, denn sie schreibt aus ihrer Mitte, aus dem „Flow“. Es ist eine sehr produktive Meditation des Erschaffens: das Schreiben kommt aus dem NICHTS, wenn du dich für das Schreiben ganz geleert hast. Du bist die Magierin, die gottgleich aus dem NICHTS erschaffen kann. Es ist Magie, doch kein Hexenwerk.

Lies alle Beiträge unserer Autorinnen mit Wohlwollen, so entfaltest du auch ein Wohlwollen für dein eigenes Schreiben.

Und was anfänglich wie eine hässliche Raupe erscheinen mag, entpuppt sich (im wahrsten Sinne des Wortes) am Ende zu einem wunderschönen Falter, der sich leicht in den Himmel erhebt. Viel Vergnügen beim Lesen dieser Beiträge zum Arbeitsbuch.

Ein Gedanke zu “Einführung zum Arbeitsbuch Nr. 2”

  1. Lieber Jürgen,
    wie stimmig sich für mich der Buchtitel anfühlt. «Die Seele schreiben lassen» Das darf ich seit einiger Zeit täglich beobachten. Es schreibt einfach. Irgendwie ist da ein Funke Deiner Inspiration bei mir angekommen.
    Vor einigen Jahren galt es für mich wirklich noch»Den Anfang zu finden». Das intensive Gefühl, dass da etwas von mir geschrieben werden will hat mich den Anfang finden lassen.
    Heute darf es schon fließen. Für mich bist du einer meiner Meister, ein wunderbarer Lehrer der es versteht den Samen, der in jedem angelegt ist, zum Keimen zu bringen.

    Grüße aus dem Garten der Mitte

    Irmgard

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