Wir bereiten von der Autorenschule für 2022 drei neue Seminare vor:
Seminar 1: Aus der Seele schreiben
Seminar 2: Das Buch in Form bringen und veröffentlichen
Seminar 3: Das Buch vermarkten
Blog der spirituellen Autorenschule
Schreibe aus deiner Seele! Lebe beseelt, schreibe beseelt!
Wir bereiten von der Autorenschule für 2022 drei neue Seminare vor:
Seminar 1: Aus der Seele schreiben
Seminar 2: Das Buch in Form bringen und veröffentlichen
Seminar 3: Das Buch vermarkten
Wir haben eine alte Freundin aus der Autorenschule hier zu Besuch: Elke aus Meersburg. Elke wird dann auch bei unserem Schreibworkshop «im Winkel» mit dabei sein.
Bei unseren sehr engagierten Gesprächen war unser Thema auch: was es heißt, Unternehmen eine Seele einzuhauchen, also «Business by Soul».
Die Idee hat uns sehr beschwingt! Doch um nicht missverstanden zu werden, nicht verstanden als «Werbemaßnahme» wie vor einigen Jahren immer mehr Firmen sich ein Herz angeheftet haben, sondern als genuinen (wesensmäßigen) Bestandteil der Firma. Wir waren uns schnell einig: Das wäre eine Wirtschafts-Revolution!
Aber was heißt das?
Grundvoraussetzung: Die Geschäftsführer müssen das «Business» aus ihrer Seele leiten lassen. Die Seele wäre der CEO, die Geschäftsführung.
Doch dann würde die Firma immer mehr eine eigenständige Seele entwickeln, über die Firmen-Vision, die Firmen-Kultur, die Grundsätze der Seele, die Beziehung der Mitarbeiter untereinander, die Beziehung zu den Kunden wäre eine Seelen-Beziehung. Ja, und die Produkte selbst «Seelen-Produkte»: «aus der Seele für die Seele»: Seelen-Nahrung. Die Firma wäre keine künstliche Organisation mehr, sondern ein lebender Organismus mit Seele.
Es war als Idee erst ein Samen, der doch intensiv auf Wachstum eingestellt ist.
Was würde das die Welt verändern, wenn der wichtigste Trieb- und Evolutionsfaktor (die Wirtschaft) immer mehr aus der Seele geführt würde! Das Konkurrenzverhältnis würde untergehen, die Kooperation würde wie in einem Organismus immer mehr zunehmen. Die Menschheit könnte zu neuen Horizonten aufbrechen!
Management by Soul! Soul-Leadership! Ein Tätigkeitsfeld für Revolutionäre der Zukunft!
Wir spüren bei dem Thema Schmerz und Sehnsucht zugleich:
Die Sehnsucht: Wir wollen bedingungslos geliebt werden, ohne Wenn und Aber, ganz so wie wir sind, ohne uns verstellen und verbiegen zu müssen.
Der Schmerz: Wir kennen dieses Gefühl fast nicht, nur Verletzungen, als ob unser Charakter ein Panzer all unserer Abwehr-Muster gegen Verletzungen sei, das starr gewordene Schneckenhaus, in das wir uns bei der kleinsten Unsicherheit zurückziehen.
Tatsächlich frage ich mich selbst: Habe ich jemals wirklich bedingungslos geliebt? Hat jemals ein Mensch in meinem Leben sich von mir bedingungslos geliebt gefühlt?! Wahrscheinlich mache ich mir Illusionen. – Hat mein Sohn mir nicht vor einiger Zeit offenbart, dass er sich nie geliebt gefühlt hat? (Ich war geschockt!) Und natürlich wollte ich in der „Erziehung“ meines Sohnes alles andere machen als meine Eltern (Parole: Lieben statt erziehen!) – und habe feststellen müssen, dass dies gar nicht so einfach ist! Da sind Muster, die tief eingebrannt sind, familiäre Brandmarken. Und mir wurde bewusst: Ohne meine Mutter- und Vaterwunden in Ehre und Liebe geheilt zu haben, bin ich nicht frei für jegliche Liebe.
Und das einzige Heilmittel auch für diese Wunden ist: LIEBE.
Und ich sage heute ohne Wenn und Aber: Der Schlüssel für bedingungslose Liebe ist, die eigenen Eltern bedingungslos lieben zu können. Vielleicht ist das sogar das einzige sinnvolle „Erziehungsziel“: Liebe annehmen und schenken zu können. Vor allen Dingen: die wahre Liebe hinter dem oberflächlichen Gezänk wahrnehmen und entfalten zu können.
„Wahre Liebe“ ist das Gegenteil von „bedingter Liebe“. Schon die Redewendung, dass es „wahre Liebe“ gibt, spricht doch dafür, dass es auch „unwahre Liebe“ geben muss: Pseudo-Liebe, Liebe als Tausch für des anderen Leistungen: Wenn du brav bist, liebe ich dich. Wenn du mich nicht enttäuschst, dann liebe ich dich. Oder noch verschärft formuliert: Solange du mich nicht enttäuschst, kann ich dich lieben. Diese „Wenns“ (was immer darauf folgen mag), signalisiert die gnadenlose und herzlose Bedingung.
Bedingungen stellt der Kopf. Es ist der Sieg des Kopfes über das Herz. Für Herz und Seele ist „Bedingung“ ein Fremdwort, ein Killer-Begriff.
Doch: Warum müssen wir diese Bedingungslosigkeit erst neu lernen? Lieben Kinder ihre Eltern nicht etwa bedingungslos? Und wenn Hunde zu uns eine Beziehung aufgebaut haben (bei Katzen ist es schwieriger), dann stellen sie an ihre Zuneigung keine Bedingung, nicht einmal gefüttert zu werden.
Ist Liebe nicht im Grunde immer bedingungslos? Anders gefragt: Wenn man seine Zuneigung an Bedingungen stellt, ist es dann überhaupt noch LIEBE, schwindet sie dann nicht wie ein geplatzter Luftballon?
Was wird aus dem „Verliebtsein“? Verpufft!
Vielleicht führt uns eine andere Frage zur Lösung: Warum fällt es uns so schwer, bedingungslos zu lieben? Haben wir „schlechte Erfahrungen“ gemacht, die uns Grund zu einem abgrundtiefem Misstrauen geben?
Wir wurden als Kinder verletzt. Sicherlich nicht alle, aber die meisten. Und Verletzung bedeutet, das Vertrauen Stück für Stück zu verlieren: das Urvertrauen, das die Welt es mit uns GUT meint und sich um unser Wohlergehen sorgt.
Ich habe als junger Mann daran gezweifelt, dass es Sinn macht, Kinder in diese feindliche, menschenunfreundliche Welt zu setzen: unverantwortlich, wie mir schien. Doch wer sollte diese Welt dann ändern? Und dann war sie schwanger und die kleine Seele war wohl stärker als mein Misstrauen – und das kleine Wesen wurde mit Freude empfangen.
Ich habe als junger Mensch immer an das Gute im Menschen geglaubt. Doch die Psychologie der damaligen Zeit thematisierte unsere „aggressive Natur“, unseren „Todestrieb“. Es war eine regelrechte Erlösung, als die Psychologie die Wende vollzog zur „humanistischen und positiven Psychologie“. So lange ist das gar nicht her. Und es braucht oft mehr als eine Generation, bis solch eine Wende in der Theorie sich dann auch in der alltäglichen Lebens-Praxis umgesetzt hat.
Und hat nicht die ganze Natur zu Recht dieses Urvertrauen? Dass nach der Nacht wieder der Tag und der Sonnenschein kommt? Dass nach dem Winter der Frühling wieder ins Land zieht? Dass alle Verletzungen die Selbstheilungskräfte aktivieren?
Dass, wie tief wir auch fallen, wir immer in Gottes Hand fallen?
Ich will hier keinen spannenden Liebesroman schreiben (am Ende finden die Dual-Seelen sich …), sondern gleich zum Punkt kommen: Wir müssen lieben lernen – als lebenslange Aufgabe – und das, ohne Bedingungen zu stellen. Der Seelenpartner ist nicht die Bedingung für eine erfüllte Liebe, sondern der „Sparring-Partner“. Vielleicht ist das sogar der Sinn unseres Daseins als Menschen. Es sind sicherlich „historische Bedingungen“ (die Gesellschaft und Kultur des Warentausches und des Patriarchats), die uns voller Misstrauen ins Schneckenaus haben zurückziehen lassen, dem Leben im Panzer. Doch tut es mir, uns und den anderen gut mit solchen Panzern?
Können wir überhaupt leben, ohne verletzt zu werden und andere zu verletzen? Als Engel im Himmel vielleicht. Doch haben wir uns zu dieser Inkarnation im Jammertal der Erde entschlossen. Es ist die Hölle, wenn wir nicht lieben lernen und sanft mit uns umgehen. Und wenn wir endlich auch gelernt haben, unsere „Feinde zu lieben“, dann erkennen wir doch auch, dass sie NIEMALS unsere Feinde waren, sondern nur Einbildungen unserer phantastischen Lieblosigkeit.
Die Herausforderung und der Lohn ist es natürlich, sich selbst lieben zu lernen. Wäre es nicht das Paradies auf Erden, wenn jeder gelernt hätte, sich selbst bedingungslos zu lieben?
Und ich wage eine Prophezeiung: Sobald wir es (über die Inkarnationen) gelernt haben, uns selbst bedingungslos zu lieben, dann sind wir unsterblich wie die Götter!
Heißt es nicht schon seit unserer Antike (als Weisheit unserer Urahnen): Menschen sind sterbliche Götter und Götter unsterbliche Menschen. Also DANN … auf zu unserer Unsterblichkeit!
Unsere Seele kennt sich da aus.
Das Arbeitsbuch, das ja vor allem aus den Beiträgen dieses Blogs besteht, hat heute eine Einführung von mir erhalten, die ich hier ZUM BESTEN geben möchte:

Dieses „Arbeitsbuch Nr.2“ steht in der Tradition der Nr. 1 …
(So schnell ist eine „Tradition“ in die Welt zu bringen!)
Das Arbeitsbuch „Die Seele schreiben lassen“ Nr. 1 mit dem Titel „Den Anfang finden“ entstand aus zwei Life-Workshops der Autorenschule 2016 in Lindau (Pfingsten und Herbst) mit 170 Seiten. Kurt Tepperwein beehrte uns persönlich auf diesem Workshop mit drei Redebeiträgen, die später in meinem Verlag DIE SEELE unter dem Titel „Erfolgreich als Buchautor“ separat veröffentlicht wurden. Das Arbeitsbuch enthält zudem Fotos aus dem Workshop und kleine Beiträge der Teilnehmer. Für die meisten Beiträge der Teilnehmer der Autorenschule galt: Erstveröffentlichung!
Ja, uns so soll es sein! Es gibt Veröffentlichungs-Stufen für Autorinnen, und die Autorenschule will alle diese Stufen der Veröffentlichungen für die Teilnehmer ermöglichen:
Das ist schon ein starkes Konzept, doch nur das halbe. Die andere Hälfte, das eigentlich Originelle und Einzigartige der Autorinnenschule ist der Slogan: die Seele schreiben lassen – Schreiben aus der Seele.
Es gibt viele Arten der Kreativität, doch immer ist die Seele die Ernährerin unserer Kreativität. Kreativität ist der Ausdruck der Seele. Wer kreativ ist, der ist beseelt. Das gilt auch und gerade für Kinder. „Werdet wie die Kinder!“ – können wir auch verstehen als: Werdet so kreativ wie die Kinder! Vergiss das „vernünftige Ego“. Erlaube dir wieder verrückt und kindlich zu sein, glaube an das Unmögliche! Setze deine Kreativität als VISION frei. Visionäre waren früher die SEHER und SEHERINNEN. Sie hatten nicht nur die Begabung, die Zukunft als Prophetinnen zu sehen, sondern auch möglich zu machen.
Ja, du kannst die Prophetin deines eigenen Lebens werden. Du übst dich in schöpferischer Imagination. Wie ein Bildhauer den Marmorblock bearbeitet, bildest du dir die Gestalt deines Lebens. Der Trick ist einfach: du haust nur alles weg, was nicht zu einem vollkommenen Leben gehört. Dazu gehören grobe Schläge mit Hammer und Meißel wie auch filigrane Feinarbeit mit Feile und Schleifpapier.
So kann das Schreiben nicht nur ein kreativer Schöpfungsakt deiner Seele sein, sondern auch ein Heilungsweg: der Weg, dir deine Seele frei zu schreiben. Das Tagebuch-Schreiben ist ja schon seit der Pubertät eine Methode, mit der Seele in Kontakt zu kommen, mit ihr zu kommunizieren, ein bewusstes Rendezvous mit deiner Seele.
Dieses Arbeitsbuch steht unter dem Motto: „Lass es schreiben. Schreiben lernt man beim Schreiben.“
Es ist nur eine andere Formulierung. Das ES, das da schreibt, ist im besten Falle deine Seele. Schreiben ist also kein Spiel mit deinem Ego oder eine Zeit-Vertreibung für dein Ego. Es ist eher eine egofreie Meditation. Ja, es ist eine regelrechte Meditations-Übung!
Wer aus der Seele schreibt, die ist in Meditation, denn sie schreibt aus ihrer Mitte, aus dem „Flow“. Es ist eine sehr produktive Meditation des Erschaffens: das Schreiben kommt aus dem NICHTS, wenn du dich für das Schreiben ganz geleert hast. Du bist die Magierin, die gottgleich aus dem NICHTS erschaffen kann. Es ist Magie, doch kein Hexenwerk.
Lies alle Beiträge unserer Autorinnen mit Wohlwollen, so entfaltest du auch ein Wohlwollen für dein eigenes Schreiben.
Und was anfänglich wie eine hässliche Raupe erscheinen mag, entpuppt sich (im wahrsten Sinne des Wortes) am Ende zu einem wunderschönen Falter, der sich leicht in den Himmel erhebt. Viel Vergnügen beim Lesen dieser Beiträge zum Arbeitsbuch.

Wir sind die Sehnsucht des Lebens nach sich selbst. Das wahrhafte Leben ist unsere Religion, die Verwurzelung in Mutter Erde. Das Leben und die Liebe ist unsere Weltreligion.
Als Konfuzius gefragt wurde,
was er als erstes machen würde,
wenn er der Kaiser von China wäre,
antwortete er zur Überraschung aller:
„Die Klarstellung der Begriffe.“
Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde;
denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen,
auch das Meer ist nicht mehr.
Johannes-Evangelium; Offenbarung 21,1
Es gibt etwas, das wir das SEIN bezeichnen, das ewige SEIN.
Im SEIN, gibt es kein WERDEN, keine Entwicklung. ES IST EIN-FACH („non-dal“).
Dieses SEIN ist keine rein philosophische Kategorie (obwohl Philosophen
gerne darüber philosophieren), sondern erfahrbar.
Jede Meditation will dieses SEIN, diese LEERE, diese EWIGKEIT erfahrbar machen: Ruhen in der Stille. Stille als Klang der Seele. Wir SIND das ewige SEIN und es ist für uns erfahrbar. Tiere und Pflanzen, Seen und Gebirge nehmen dieses SEIN allzeit gedankenlos wahr.
Meine „Formel des absoluten Seins“ ist: 0 = 1. [Lies: Das NICHS und das ALLES sind EINS.] Und wir finden hier schon eine weitere philosophische Grundkategorie: das Absolute und das Relative.
Ist dieses SEIN spirituell? Ist dieses SEIN die EWIGE SPIRITUALITÄT ohne Neues? Und mit diesen Fragen kommen wir schon „in Teufels Küche“,
verstricken wir uns bereits heillos in der Dualität von SEIN und WERDEN.
Laotse hat schon gleich in seinem ersten Vers des TAO TE KING gewarnt:
„Das TAO, das man begreifen und lehren kann,
ist nicht das ewige unveränderliche TAO.
Das Wort, das man aussprechen kann,
ist nicht das ewige, unveränderliche Wort.“
Mit anderen Worten: Sobald wir versuchen, das SEIN zu definieren,
begrenzen wir es und es ist nicht mehr das ewige, absolute, unveränderliche SEIN. „Das SEIN ist das SPIRITUELLE.“ – ist bereits eine solch unglückliche Definition.
(Worte) Sprache kann nicht das ABSOLUTE erreichen,
das ausgesprochene und geschriebene Wort ist immer aus der Welt des RELATIVEN.
„Was für ein herrlicher Sonnenuntergang!“
Der Satz meint keinen „absolute Sonnenunterlang“ – die Sonne denkt gar nicht daran, unterzugehen. Es ist nur eine Wahrnehmung einer relativen Perspektive.
Da geht sie auf – dort geht sie zur gleichen Zeit unter.
Und überhaupt: Gibt es auch einen „dämlichen“ Sonnenunterlang?!
Und doch „dürfen“ wir sagen: „Was für ein herrlicher Sonnenuntergang.“ Und der anderes stimmt zu.
Wenn wir uns herantasten, was die „Neue Spiritualität“ sein könnte,
dann sind wir nicht im absoluten SEIN, sondern im relativen WERDEN –
und es kann sehr viele Bedeutungen haben!
Ganz persönlich:
Ich bin in einem katholischen Elternhaus aufgewachsen, war Messdiener, Pfadfinder und wollte als Jugendlicher gar Priester werden!
Dann kamen die 68er – ich politisierte mich und wurde Atheist.
Es dauerte Jahrzehnte, bis ich wieder einen Zugang zum Spirituellen bekommen habe. Es war aber kein „Zurück in die Arme der katholischen Kirche“, sondern etwas NEUES, das inzwischen sehr, sehr viele Aspekte hat. Jesus war nicht mehr der „Gekreuzigte“, sondern das Vorbild für einen NEUEN MANN. Ich konnte mit Jesus „sprechen“.
Ich lernte aus der östlichen Spiritualität das Meditieren, das uneigenwillige Handeln. Es war für mich so NEU, dass ich im nicht den Namen „Religion“, auch nicht „Esoterik“ geben wollte, sondern SPIRITUALITÄT. Die „Neue Spiritualität“ war für mich JENSEITS von Religion und Esoterik. Aber was heißt schon „jenseits“? Gibt es ein Diesseits und Jenseits in der non-dualen Welt des SEIN überhaupt?
Wie dem auch sei: Ich war kein Sonderling – im Gespräch mit anderen merkte ich, dass es ihnen genauso ging: eine Rückverbindung an das „Spirituelle“ ohne einen Rückfall ins Religiöse oder Esoterische. Es war offensichtlich nicht nur in meinem Leben: NEU, sondern für viele Menschen!
Dazu gehörte auch, ALTE TEXTE aus den Traditionen NEU ZU INTERPRETIEREN.
Dann denke ich, dass die Reformation des 17. Jahrhunderts (Luther, Calvin, Zwingli) auch die Welle einer neuen Spiritualität war, die die Welt verändert hat, den Alleinvertretungsanspruch der römisch-katholischen Kirche unterhöhlt hat. Und es wird uns bewusst, dass diese Kirche das ursprüngliche Christentum missbraucht und im Grunde die Staatsreligion des Römischen Imperiums wurde. Die Römisch-katholische Kirche wurde imperial. Da kämpften Heere gegeneinander, beide „im Namen Gottes“ und brachten Mord und Todschlag mit sich.
Gibt es etwas Perverseres?
Könnte es sein, dass wir heute eine „neue Welle einer neuen Spiritualität“ erleben, wie vor 400 Jahren die Reformation? Könnte für diese WELTWEITE WELLE die Bezeichnung „Neue Spiritualität“ angemessen sein?
Ein wesentliches Merkmal der „Neuen Spiritualität“ ist für mich,
die chymische Hochzeit von GEIST und SEELE als die beiden spirituellen Supermächte, des Göttlichen als liebendem Paar, die sich in jedem einzelnen vollziehen kann.
Manchmal denke ich, dass ich gerade aus diesem Grund zu dieser Zeit auf unserem Planeten Erde inkarniert bin, um meinen Beitrag für diese „Wendezeit zur Neuen Spiritualität“ zu leisten.
* „Chymische Hochzeit“ ist ein Begriff aus der Allchemie und meint die Neuverbindung des vormals Getrennten nach einigen Prozeduren zu einer Neuen Verbindung. (Profan: Blei in Gold verwandeln, was aber nicht wirklich das Ziel der Allchemiker war, sondern eher das der „Quacksalber“.)

Dieses Blog ist von Google und den anderen Suchmaschinen nicht zu indizieren, d.h. im Internet zwar für alle erreichbar, doch nur für diejenigen, die den Link zu diesem Blog kennen und dazu eingeladen sind. Der Sinn des Blogs ist es, dass die Teilnehmerinnen der Autorenschule in einem relativ geschützten Raum das Bloggen lernen können.
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Dieses Blogs kann eingeschriebenen Autorinnen (der Autorenschule) beim Fertigstellen der Manuskripte bis vor den Druck begleiten.